<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://herrtwiggs.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/">
    <title>herr twiggs (hekate und askese treffen sich zum frühstück)</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/</link>
    <description>hekate und askese treffen sich zum frühstück</description>
    <dc:publisher>herrtwiggs</dc:publisher>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:date>2008-06-26T02:53:23Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/herrtwiggs/images/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5020012/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5019868/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5017127/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5005905/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4993946/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4937222/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4891176/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4845970/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4818582/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4806289/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4804903/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4800982/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4786900/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4756373/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4725110/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/herrtwiggs/images/icon.gif">
    <title>herr twiggs</title>
    <url>http://static.twoday.net/herrtwiggs/images/icon.gif</url>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5020012/">
    <title>irgendwie von der löffelsprache...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5020012/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://silenthillorigins.com/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img
 style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://herrtwiggs.de/weblog/zigani.gif&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;&lt;/a&gt;nichtsahnend saß ich in der straßenbahn auf dem weg nach hause. mein blick ließ die alten bauten der stadt erglimmen - endlich fühlten sie sich gesehen, entdeckt, geliebt. seit ewigkeiten stehen sie dort, möchten mit liebe überschüttet werden, doch keiner nimmt sie wahr. ich tat es. ich tue es. immer. gelegentlich steige ich aus und berühre sie, lasse meinen geist in sie fließen, gebe ihnen einen teil meiner gedanken zum lohn für ihre pracht. sie haben es sich verdient. durch meine hände spüre ich ihre wünsche. sie fließen durch mich hindurch. wie träume. ja, sie träumen von der alten zeit, in der sie wichtig waren, in der sie gebraucht wurden. heute stehen sie einfach dort und keiner kümmert sich um sie. arme dinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich schweife ab. wie so oft. dies ist ein abschweif-blog. was wollte ich mitteilen? oh, die erinnerung kommt zurück. ich saß in der straßenbahn, die mich von der löblichen arbeit zurück nach hause bringen sollte. die randgruppen-straßenbahnlinie. güterverkehr des grauens. geisterbahn. nur schäbige leute fahren damit. und ich. schaue immer aus dem fenster, damit ich nicht zu ihnen gehöre. nehme den kleinen finger in den mund, damit ich spüre, dass ich noch am leben bin. lutsche ihn. nehme ihn tief. schmecke die arbeit. der arbeitssud vermischt sich mit meiner spucke. arbeiterspucke. wie schön. ich möchte sie teilen. keiner da. kein kuss. keine ewigkeit. die bahn hält. menschen und die, die es werden wollen, steigen aus. andere steigen ein. &lt;i&gt;es&lt;/i&gt; steigt ein: knapp 190cm groß, kaputte gelb-blonde haare, halblang, rosa top, schwarz-güldener minirock, lila socken und arbeiterschuhe. wahrscheinlich ist es drogensüchtig. es hat ein vorstehendes kinn, über das schwule dichter schreiben würden. es trägt eine plastiktüte bei sich mit undefinierbarem inhalt. ich schaue kurz auf, löse mich von meinen arbeiterfingern, um kein uneindeutiges bild zu erwecken. es setzt sich. die adern auf den armen sind dick. blaue flecken schmücken sie. kronengleich. ein piercing versteckt sich auf dem nasenflügel - will nicht von anderen piercings gesehen werden - man könnte reden. es setzte sich auf den platz, als wäre es ein damensattel, nestelt dabei an der widerlichen tüte, in der sich, wie sich später herausstellen mag, miniröcke verstecken. das abgemagerte ding sitzt nun auf dem stühlchen und versteht die welt nicht. das hirn will nicht mehr richtig funktionieren nach all den drogen. armes ding. denke ich. du bist besser unter dieser bahn aufgehoben, als darin. denke ich nicht. hätte ich denken sollen, war aber zu sehr mit meiner verachtung beschäftigt. ein verachtender blick will gelernt sein: die linke lippenseite wird leicht nach oben geschoben, die augen bilden schlitze. ein böser blick. sicher peinlich für außenstehende. aber irgendjemand wird ihn verstehen und sich verachtet fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich machte einen absatz. das ding holte einige miniröcke aus der ominösen tüte und sah sie sich an. geschmack hatte es nicht. ich bin für eine welt, in der geschmack in den altkleider-containern wohnt. es soll sich lohnen, wenn man die kleiderkammer besucht. nein, gucci führen wir nicht, aber wir haben geschmack. hier. es ist gülden. ein scheiß. armes ding. es tat mir kurz leid. doch dann nicht mehr. wenn mir alle menschen leid tun würden, könnte ich den ganzen tag nicht atmen. ich würde unentwegt weinen, nach luft schnappen. mein brustkorb würde invertieren und so tun, als wäre er eine tuba. weshalb auch immer. brustkörbe haben ihren eigenen kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieses kinn. ich bekomme es nicht mehr aus meinen gedanken. hatte könig drosselbart nicht auch so ein fieses kinn? trennte er sich nicht von seinem bart? die prinzessin mochte keine bärte, da sie davon genitalen ausschlag bekam. der bart war weg - das kinn auch. märchen sind fies. egal. es war kein märchen. das kinn im minirock fuhr sich mit den junkie-fingern durch die sisal-frisur. sisal. rosettenpflanze. gedanken abschalten, bitte. danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es drehte sich mehrmals um und fragte die mitfahrenden, ob es schon fünf uhr sei. wahrscheinlich hatte es einen nageltermin. gedanken abschalten, bitte. danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich konnte meinen blick nicht abwenden! oh gott, ich konnte es nicht! meine blicke mussten das gottverlassene wesen studieren. jede hautfalte musste ich schauen, jede gebrechliche bewegung der dürren ärmchen musste ich in mich hineinsaugen. du bist schön - auf deine eigene skurile art, herzchen. ich möchte dir engelsflügel antackern und fotos von dir machen. sei meine vernichtete prinzessin. es brennt. in mir. du bist das, was ich immer suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein schlag auf den kopf vernichtete meine denken. ich muss mich oft selbst schlagen, damit ich in die realität zurückkehre. ein schwerer weg, lebe ich doch in einer phantasiewelt. einem imaginat. alles ist schön, solange es nicht greifbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es dreht sich um und zeigt einer frau die neuen kleidchen. die frau muss ihr würgen unterdrücken, damit sie nicht zu viel menschlichkeit zeigt. sie schaut aus dem fenster und hofft auf arbeiterspucke. sie will nicht. ihr mund bleibt trocken. wüstensand verlässt ihren kiefer. kinder laufen herbei und formen ihn zu burgen, lassen kleinwüchsige menschen darin wohnen. ein bild für die götter. ich schlage mir auf den kopf. keine kinder da. kein sand. nur das ding im kleidchen. es sitzt wie eine prinzessin auf dem sitzplatz. es riecht nach alkohol und urin. pisse. alter, abgestandener pisse. ich überlege, ob es unterwäsche trägt. es schaut aus dem fenster. hat den mund dabei geöffnet. menschen, die die ganze zeit ihren mund offen tragen, sind dumm. sie müssen ihr hirn belüften. wie ein prozessor im computer belüftet wird. oder was auch immer darin belüftet wird. vielleicht ist auch nur ein lüfter im computer, um den staub zu verteilen. und den müll, die zigarettenasche und die chips. paprika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich besaß einst einen computer. als ich ihn öffnete, spielte sich meine kindheit wie in einem billigen porno vor mir ab. ich fand schätze wieder. aber das ist ein anderes thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es saß dort. von der welt verlassen. gedanken? was ist das? ist es hübsch und glänzt? muss ich mir aus dem container fischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin ekelhaft. habe versucht, unter den rock zu schauen. wollte sehen, ob es unterwäsche trägt oder genital. man trägt genital diesen sommer. das wäre fein. zeigt mir dein genital und ich zeige dir, wie du liebst. ich muss mich schlagen. abschweif-blog. peng. ich sollte zur tanktstelle laufen und mir eine neue cola besorgen. habe zu viel weinbrand. der muss weg, damit ich ihn nicht trinke. doch die straßen sind unsicher, immerhin hat deutschland 3:2 gewonnen. kebab bekomme ich heute nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja, ich gehe gleich noch zur tanke und kaufe mir eine überteuerte cola. die mische ich dann mit meinem weinbrand. ein geschenk von onkel ulli. habe ihn seit weihnachten. nicht den ulli - den weinbrand. habe ihn nicht getrunken. der tabletten wegen. aber nun trinke ich ihn und denke an den schnee, der meinen körper bedeckt. ein feiner schnee. weiß wie die unschuld. wie puderzucker. ich sitze in einer fabrik und stelle puderzucker her. mit 13 polnischen frauen sitze ich an einem band und wir reiben kristallzucker an sandpapier. der schweiß tropft von unserer stirn. wir unterhalten uns auf löffelsprache - ich habe löffelsprache nie verstanden. die mädchen in all meinen besuchten schulklassen unterhielten sich auf löffelsprache. eine geheimsprache, um über anwesende jungen zu sprechen. ich frage mal die kleine wiki, ob sie etwas darüber weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gibt eine &lt;a href=&quot;http://www.story4all.de/spoon/index.php4&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;übersetzungs-seite für löffelsprache&lt;/a&gt;. ilewich mölewöchtelewe stelewerbelewen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.de/klassenfoto.jpg&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;tina&lt;/a&gt; sprach damals perfekt löffelsprache. sie wohnte im selben haus und wir teilten &lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.de/klassenfoto.jpg&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;die selbe schulklasse&lt;/a&gt;. wenn ich aber nun zurück blicke und die geheimnisse der löffelsprache entschlüssel, fühle ich mich schlecht. die kombinationsgabe war damals noch nicht die, die sie heute ist. heute würde ich diese &lt;i&gt;sprache&lt;/i&gt; sofort verstehen und als unnütz abstempeln. das ist sie. weg damit. in das feuer. wascht sie rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ding sitzt noch immer auf dem sitzplatz und schaut herum. erzählt, dass es sich neue kleidchen kaufte. oder besorgte. egal. zeigt jedem, der sich traut, es anzusehen, die neuen röckchen. es wäre gerne eine prinzessin. aber das kinn stört. eine prinzessin mit ausladendem kinn ist blöd. da kann auch ein glaspantoffel nicht ablenken.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-25T22:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5019868/">
    <title>zitat des tages 03</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5019868/</link>
    <description>&lt;cite&gt;ich will die liebe in eure herzen werfen, die liebe, die über alles bestehende hinausgreift. ich will lebendige menschen aus euch machen  unsterbliche.&lt;br /&gt;(klaus kinski)&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/zitat&quot;&gt;zitat&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-25T21:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5017127/">
    <title>thoughts</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5017127/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.jumpcut.com/media/flash/jump.swf?id=C23A1D56424611DD9611000423CF3686&amp;asset_type=movie&amp;asset_id=C23A1D56424611DD9611000423CF3686&amp;eb=1&quot; width=&quot;408&quot; height=&quot;324&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/hirn&quot;&gt;hirn&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-25T00:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5005905/">
    <title>statement zur rezension im aktuellen orkus-ausgabe juni/juli 2008</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/5005905/</link>
    <description>Thomas Sabottka: Am Ende der Rezension zu Was bleibt&quot;, meinem aktuellen Buch, wirft Axel Schön im Zusammenhang mit der Limited Edition&quot; die Frage auf, warum ich für diese Publikation denn nun mit &lt;b&gt;Kammer Sieben&lt;/b&gt; in der Art zusammengearbeitet habe und bezieht sich ganz konkret auf die Vertonung des Gedichtes Ihr&quot; von Agnes Miegel. Eine Frage, die ich gerne beantworte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich: Zusammengerabeitet habe ich mit &lt;b&gt;Kammer Sieben&lt;/b&gt;, weil ich ihre Musik mag und in Butow Maler einen guten Fotografen, guten Musiker und wunderbaren Menschen kennengelernt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe in &lt;b&gt;Kammer Sieben&lt;/b&gt;-Texten nichts gefunden, das in irgendeiner Form rassistisch, gewaltverherrlichend oder menschenverachtend ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies allein wären Kriterien gewesen, mit ihnen nicht zusammenzuarbeiten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe zu, dass mir Agnes Miegel und ihre umstrittene Rolle als Dichterin in der Zeit des Dritten Reiches überhaupt nicht bekannt war, was mir insofern egal war, da der konkret vertonte Text Ihr&quot; keine der oben genannten Kriterien erfüllt, somit in meinen Augen also unbedenklich&quot; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem Lied vertonen &lt;b&gt;Kammer Sieben&lt;/b&gt; aber auch Heinrich Heine und Georg Trakl, außerdem gibt es in Was bleibt&quot; eine sehr eindeutige Geschichte zu dem Thema Drittes Reich&quot; die meine und sicherlich auch Butows Meinung gut verdeutlicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Frage warum &lt;b&gt;Kammer Sieben&lt;/b&gt; Ihr&quot; von Agnes Miegel vertont haben, äußert sich Butow Maler selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kammer Sieben und Agnes Miegel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wundert sich also nun der Rezensent im Magazin Orkus, wieso &lt;b&gt;Kammer Sieben&lt;/b&gt; ein Gedicht &quot;Ihr&quot; von Agnes Miegel vertonen. Agnes Miegel sei eine Nationalsozialistische Vorzeigedichterin&quot; gewesen, heisst es dort und dies impliziert natürlich, dass ihre Gedichte tabu sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kammer Sieben&lt;/b&gt; haben das Gedicht in einer ersten Version 2006 vertont, als ein israelisches Label mit der Bitte um einen Kompilationsbeitrag an uns heran trat. Diese Kompilation war als Tribut an den isländischen Bildhauer Einar Johnson geplant, einem Zeitgenossen Miegels. Das, was sich in den Skulpturenn Johnsons wiederfindet, die vom Geist der Romatik geprägte Suche nach dem Erhabenen, das Fortleben von Erinnerungen und Traditionen lasen wir in Miegels Gedicht &quot;Ihr&quot; und so lag es nahe, diesen Text zu nehmen. Agnes Miegel war uns selbstverständlich bekannt als &quot;Die Stimme Ostpreussens&quot; und so schlugen wir die Brücke zum Heute, denn auch uns ist die Erinnerung an und das Wissen um die Familie, um die eigene Herkunft und Geschichte wichtig. Es mag sein, dass Agnes Miegel auch einmal ein Gedicht &quot;an den Führer&quot; geschrieben hat. Gefunden haben wir dies bislang nirgendwo und dementsprechend auch nicht gelesen. Was da nun Inhalt ist, spielt für uns aber auch keine Rolle, da wir nicht mit Agnes Miegel als Mensch arbeiten, sondern mit einem Text von ihr. Diesem Text ist es egal, was die Autorin sonst geschrieben hat. Der Großteil des uns vorliegenden Werkes von Miegel sind Heimatdichtungen. Landschaftsbeschreibungen oder Balladen, die Episoden aus der ostpreussischen Geschichte beschreiben. Das sind keine Texte, die wir vertont hätten. Nicht etwa, weil sie politisch motiviert sind, sondern einfach, weil sie uns nicht gefallen. Weil sie keine Stärke besitzen, die nach einer Vertonung verlangt. Aber auch dies hindert uns nicht daran, den einen Text, der dann doch genau das sagt, was wir sehen und zeigen wollen, zu nehmen und ihn in unsere Musik zu überführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem gleichen Grund haben wir dieses Stück dann nochmals überarbeitet und mit auf die CD zum Buch &quot;Was bleibt&quot; von Thomas Sabottka genommen: &quot;Ihr&quot; handelt von der Erinnerung. &quot;Ihr&quot; handelt davon, wie das in uns fortlebt, was unsere Vorfahren erlebt haben an guten und an schlechten Dingen. Es handelt davon, wie wichtig es ist, sich daran zu erinnern. Ist dies nicht genau das, was wir tun sollen? Uns auch an die Schuld unserer Eltern und Großeltern erinnern? An diese Schuld, die dann eben in uns fortlebt, ob uns dies nun lieb ist oder nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir würden es sehr begrüßen, wenn die Kritiker sich mit dem konkreten Text auseinandersetzen würden und nicht Schlüsse über mehrere Ecken ziehen. Wenn der verwendete Text in irgendeiner Form den Nationalsozialismus verherrlichen sollte, dann bitten wir um eine entsprechende Erläuterung. &lt;b&gt;Kammer Sieben&lt;/b&gt; lesen das nicht darin. Ganz im Gegenteil. Und wir bedauern es sehr, dass hier keine kritische Auseinandersetzung mit einem womöglich heiklen Thema erfolgt, sondern gedankenlos oder vielleicht sogar in boshafter Absicht der Eindruck erweckt wird, &lt;b&gt;Kammer Sieben&lt;/b&gt; würden etwas gutheißen, was jeder vernunftbegabte Mensch voller Abscheu verdammen sollte.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/musik&quot;&gt;musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-19T21:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4993946/">
    <title>irgendwie von weißen hasen und dem zahn der zeit...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4993946/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://silenthillorigins.com/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img
 style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://herrtwiggs.de/weblog/walkerz.gif&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;&lt;/a&gt;zum fußballgucken zog es mich dieser tage in eine eckkneipe im bremer viertel. dort wohnte bis vor kurzem jahrelang eine eigenartige lokalität, die schwärzer nicht hätte sein können. man traute sich selten an ihr vorbei und spielte auch nicht nur einmal mit dem gedanken, sie zu betreten. nun gehört sie einem netten türken. er strich das innenleben mit freundlichen farben und lässt seine kundschaft rauchen und fernsehen. natürlich auf einem riesigen lcd-flachbild-fernseher, wie ihn momentan nur menschen besitzen, die krumme geschäfte machen. aber ich möchte ihm das nicht unterstellen. wahrscheinlich ist das ding nur geliehen. jedenfalls habe ich dort das spiel &apos;deutschland gegen kroatien&apos; gesehen. ein trauerspiel. die kroatische mannschaft war reichlich vom kroatischen gott mit hässlichkeit beschenkt worden. morsche zähne gab es gratis dazu. keiner von ihnen war sexy. nicht einmal annähernd. in der kneipe saßen dunkelhäutige deutschland-fans. darf man &apos;dunkelhäutig&apos; schreiben? oder ist &apos;afrikaner&apos; lieber gelesen? aber das wäre falsch, denn sie kommen ja gar nicht alle auf afrika. egal. jedenfalls war das publikum schwarz. anders schwarz. nicht gruftig schwarz. eben hautschwarz. immer, wenn es so aussah, als würde deutschland punkten, sprangen sie durch die gegend und ließen ihre rastalocken durch die gegend fliegen. &apos;ja! holt eure voodoo-püppchen raus, jungs!&apos; - wollte ich schreien, überdachte dieses vorhaben kurz und entschloss mich, doch einfach die fresse zu halten und dem spiel zu folgen. montag werde ich das auch tun, wenn deutschland gegen das österreichische königreich spielt. sitze dann dort mit mutlu und mogli und schaue dem ball zu, der wie wir ebenfalls schwarz und weiß ist. völkerverständigung auf hohem niveau. grandios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es regnet. die schönen tage sind vorbei. sicher kommen sie bald zurück - doch momentan regnet es. ich sitze am fenster und schaue dem nassen treiben zu. beobachte, wie sich gründjackige frauen vor dem regen in sicherheit bringen wollen, den kampf verlieren und sich auf der stelle wie zucker auflösen. ich mache einen strich auf der liste und nehme noch einen schluck kaffee aus der tasse. lecker kaffee. kein fairer handel, da zu teuer. billigkaffee. egal. schmeckt wie kaffee. gut, wird getrunken. wie auf der arbeit. alles, was wie kaffee schmeckt, wird getrunken. oder angesehen und nach feierabend weggegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gerade rauche ich und höre musik. später geht es zur mutter. danach nach hause. dann wird alte wäsche gewaschen und am nächsten tag über den körper gestreift, der eigentlich vom schwimmen gestählt erscheinen sollte. ja, ich gebe es zu: ich war nicht wieder schwimmen. habe mir lieber einen bauchweg-gürtel aus dem fernsehen bestellt. schlank und schön ohne arbeit. einfach umlegen und schön sein. ist gelogen. besitze ihn nicht. dennoch möchte ich schön und muskulös sein, wie &lt;a href=&quot;http://www.adel-a.net&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;adel&lt;/a&gt;. und braun, wie rudolph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das sind alles vorhaben, die ebenfalls auf meine liste kommen. nun sind es schon dreizehn seiten, die abgearbeitet werden wollen. doch durch zufall werde ich diese liste auf der fahrt zur arbeit in der straßenbahn vergessen. wie die listen zuvor. die alte frau rief mir noch hinterher, dass ich meine besorgungsliste auf dem sitzplatz habe liegen lassen. ich strafte sie nur mit einem bösen blick und wünschte ihr einen schnellen tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist es nicht aufregend, wie sich alles ändert? menschen, freundschaften, das leben. es ändert sich oft und man schaut dabei zu. kuschelt sich in die änderungen und mag sie gelegentlich. es ändert sich momentan einiges und es gefällt mir bzw. nehme ich es an, lasse es auf mich wirken und trinke dabei kaffee. oder die &apos;&lt;a href=&quot;http://www.fritz-kola.de&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;kaffee kola&lt;/a&gt;&apos; von fritz. leckeres zeug machen die. haben meine werten kollegen entdeckt. sie entdecken immer eigenartige dinge, die mir gefallen. ich muss es ihnen dann immer nachkaufen und bestehe dann darauf, dass es meine entdeckung war. danach schließe ich mich im keller ein und lache gellend, forme berühmte gebäude mit knetgummi nach und zerschlage sie mit der faust. ich bin verrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
marvin heißt der kleine junge. er ist niedlich, nimmt alles aus den regalen und lässt es dann liegen. die mutter von marvin ist überfordert. sie wirkt alleinerziehend auf mich und sicher besitzt sie keinen fernseher, da sie die ratschläge der &apos;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Super_Nanny&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;supernanny&lt;/a&gt;&apos; sonst verinnerlicht hätte. sie erzieht ihr kind ohne nachdruck und disziplin. wenn marvin nicht hört, dann redet sie noch sanfter auf ihn ein. dumme nuss. würde marvin sicher denken, wenn er in einem denkfähigen alter wäre. somit übernehme ich das denken für ihn. habe ihm schon für einige seiner aktionen auf die schulter geklopft und ihm gesagt, dass ich auf ihn warten werde. wenn er dann in 15 jahren im heiratsfähigen alter ist, kaufen wir gemeinsam ein haus in den andalusischen anden. dekorationsmaterial für die küche habe ich gestern in weiser voraussicht schon gekauft. hach, marvin, es wird so fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lassen wir das. wahrscheinlich sieht er in 15 jahren ebenso verbraucht aus wie seine mutter. ich schätze sie auf mitte 50, aber wahrscheinlich ist sie anfang 20. oder 17. denn heute ist es ja vollkommen out, wenn man bei der geburt seines ersten kindes über 17 ist. schrecklich. auch allein die vorstellung, dass unsere eltern uns in unserem momentanen alter auf die welt brachten, ist komisch. moment, ich muss diesen satz noch einmal durchlesen. lasse ihn so stehen. mutter bekam mich 28 jahren. nein, sie war 28, nicht ich. das war damals total hipp. wenn man mit 30 schon vier kinder hatte, war man toll. heute ist man asozial, wenn man mit 30 diese kindermenge erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gleich spiele ich noch ein wenig &apos;silent hill: origins&apos;. nackt. es macht mich an. dieses spiel verzaubert mich. ich fühle mich an 2002 erinnert, als ich mir den zweiten teil bitter zusammen sparte und dann im laden hin und her lief, nicht sicher war, ob ich über 100 deutsche mark für ein spiel ausgeben soll. seit der euro bei uns angekommen ist, macht man sich kaum noch gedanken über den preis einiger dinge. man kauft sie einfach, da der atomkrieg eh so gut wie vor der tür steht. wenn man dann in den pilz schaut, kann man sagen, dass man lebte und sich etwas leistete. fein. punkt vierziehn auf der legendären liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich schreibe nicht, dass ich in der letzten zeit nur einmal im monat schrieb und es mir leid tut. denn das tut es nicht. und ich schreibe ebenfalls nicht, dass ich besserung gelobe - denn dieses versprechen werde ich nicht halten. ehrlichkeit ist sexy. und weil ich so verdammt sexy bin, komme ich nun zum ende. ich muss mich entkleiden und zu &apos;&lt;a href=&quot;http://www.fastshare.org/download/14___White_Rabbit.mp3&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;white rabbit&lt;/a&gt;&apos; vor dem fenster tanzen.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-14T23:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4937222/">
    <title>irgendwie von lisa und gundula...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4937222/</link>
    <description>gerade erinnerte ich mich an etwas. &apos;bin ich dein traummann?&apos;, fragte er mit leuchtenden augen. die frage allein schockte mich zutiefst. meine augen fuhren über sein gesicht, seinen hals, die hände, die arme - eigentlich drangen sie in seine anatomie ein. zu lange schwieg ich wohl, denn das gesicht meines gegenübers zerlief wie heißes wachs. ich versuchte zu lächeln, sagte dann spontan: &apos;nein!&apos;. er schwieg. dann, einige minuten später, fragte er mich, warum dem so sei. eine frage, die kommen musste und eigentlich zusammen mit der ersten gestellt werden konnte. &apos;warum wohl, du nuss? traummänner sind wahnvorstellungen pickeliger jugendlicher, die noch feuchte träume haben und perspektiven. wärst du mein traummann, dann würde ich dich auf händen tragen. aber das tue ich nicht. wir teilen einfach gemeinsam ein wenig zeit bis zum tod. nichts besonderes. du bist nicht hässlich, aber auch nicht schön. schön sind die blumen am bach, die sich wiegen im wind, der sonne empor wachsen. doch du bist keine blume, du bist ein busch voller dornen und kanten, so wie ich. wir sind beide büsche. ein paar blüten wachsen auf unseren kronen, aber wir sind nichts weiter als buschwerk. das mag traurig klingen, aber so ist das leben.&apos; - das hätte ich antworten können, aber man ist nicht ehrlich. nur gelegentlich. eher bei fragen, wie &apos;hast du das bauchfleisch gekauft?&apos; oder &apos;magst du mein neues hemd?&apos;. aber was antwortet man auf die frage, weshalb das gegenüber nicht den traumvorstellungen entspricht? man findet es ja nicht hässlich, sonst wäre man nicht liiert. man möchte etwas sanftes sagen und das thema zum geschlechtsverkehr lenken, denn nach dem sex sind alle streitigkeiten aufgehoben. man zerfließt ineinander, schießt böse gedanken aus seinen genitalien, leert den fundus an überflüssigen zellen, die nur üble erinnerungen sind. &lt;br /&gt;
aber sex gibt es nicht. nur diese offene frage. man darf nicht zu lange überlegen, sonst fällt es auf. dein gegenüber weiß dann sofort, dass du nachdenkst. dass du dir nicht sicher bist, was du antworten sollst. gott, es ist ein schrecklicher moment. er wirkt unendlich. vielleicht ist er es auch. die unendlichkeit wurde nie gemessen. zeit spielt keine rolle. es ist die antwort, die zählt. wie ein fisch an land ringst auch du nach luft. die schweißperlen auf deiner stirn erkalten, werden zu eis. auf dem boden der tatsachen leben sie nicht lang. sie zerspringen auf ihm. sind gegenstandslos.&lt;br /&gt;
nach gefühlten stunden bringst du ein &apos;es ist eben so. traumvorstellungen gibt es nicht!&apos; heraus. das befriedigt den frager fürs erste, aber glücklich ist er mit dieser antwort nicht. er wird nicht lange warten und dann erwidern, dass du ebenfalls nicht sein traumtyp bist. dann steht er auf, nimmt die autoschlüssel und fährt davon. fährt ans meer und schaut in die sonne, die seine haut verbrennt. er merkt es nicht. er denkt an sein leben und die dinge, die darin passierten. denkt an lisa. an ihr blondes haar und ihre jungfräulichen schenkel. denkt an ihre vollkommenen blauen augen. sie sind wie das meer. du bist wie das meer. eintauchen in eine blaue masse, versinken und am grunde wandern. die welt um dich herum verschwimmt und du bist einsam. doch es ist das meer, das bei dir ist, dich umschmiegt und deine tränen küsst. das meer besteht aus solchen tränen. hast du schon einmal das meer geschmeckt? es schmeckt nach unerfüllten träumen und endloser freiheit, die niemand erlangen wird.&lt;br /&gt;
später wachst du auf und sitzt noch immer in deinem auto. es steht am rande einer verlassenen gegend, die keiner mehr liebt. du schaust aus den fenstern und träumst von einer welt, in der es keine fragen gibt. dann fährst du weiter und blickst nicht zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eigentlich wollte ich nur meine kurze erinnerung niederschreiben, doch dann wühlten sich die gedanken durch die finger und zwangen mich, einen text zu schreiben. wollte nur diesen satz schreiben und dann etwas sinnvolles tun. kekse essen oder träumen. aber dann füllte sich das weiße feld mit buchstaben und sätzen. ich fühlte mich wieder jung und in meinem element. habe ich doch so viele tage nicht mehr an meinem computer gesessen und die worte fließen lassen. zu müde war ich. zu oft schlief ich. oder setzte meine prioritäten anders. habe dich vernachlässigt und nicht mit sätzen gefüttert. doch du siehst mir so etwas nicht nach. gott, ich schweife schon wieder ab. verliere mich in schönen sätzen ohne sinn. lassen wir das. essen wir lieber ein brot und schreiben dann weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin abgelenkt. war gerade auf einer eigenartigen seite, die &lt;a href=&quot;http://de.blognation.com/2007/08/27/germanys-most-anticipated-web-20-sites/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;38 deutsche web2.0-dienste&lt;/a&gt; vorstellt, die in den startlöchern stehen. eigenartige &apos;social communities&apos;, um freunde kennenzulernen, mit ihnen zu speisen, online-karaoke und so. ich will sie alle tot sehen. &lt;br /&gt;
damals, vor ca. 5 jahren waren es die blogs, die angesagt waren. doch heute will man nicht nur seine tagebücher online schreiben, nein, man will online leben. soziale kontakte 2.0 - da stehe ich drauf. wenn man sich nicht mehr mag, drückt man einfach auf den löschknopf, der sicher schon &apos;button&apos; heißt. &lt;br /&gt;
oh, und ich habe auch ganz vergessen, mir zum bloggeburtstag zu gratulieren, der am 7. mai war. das wetter war einfach zu toll. ich musste schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gundula rief letzte nacht an und meinte, ich sei zu sehr damit beschäftigt, für meine einträge ein schickes bild zu gestalten, als selbst einträge zu schreiben. gundula ist fiktiv und hat recht. wir brauchen nicht immer irgendwelche bilder. wir brauchen text. content. so nennt man das heute. und wenn wir nicht auf bilder angewiesen sind, können wir auch spontan aus jeder ecke der welt einen eintrag schreiben. das wollte ich gundula auf diesem wege mitteilen, sollte sie sich noch einmal in meinen gedanken manifestieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit knapp drei wochen arbeite ich wieder, genieße die sonne auf meiner blassen haut und bin oft pervers gut gelaunt. die menschen in der straßenbahn kotzen mich noch immer an. aber momentan entgegne ich dem pack mit einem strahlenden lächeln. so strahlend, dass sie sich ihre augen verblitzen. schön wäre das, aber ich lächle nie. das passt nicht zu meinem düsteren wesen.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-19T22:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4891176/">
    <title>irgendwie von wanderbildern dieser welt...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4891176/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bejeweled&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img
 style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://www.herrtwiggs.de/weblog/bjnobo.gif&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;&lt;/a&gt;heute war ich mit meiner königin schwimmen. habe neun bahnen geschafft. danach war die puste aus. scheiß raucher. keine kondition. nur nach dem haarewaschen. ich möchte schön sein, noch schöner als bisher. ich will gott zu tränen rühren. er soll vor seiner schöpfung niederknien, seinen kopf tief in ihren schenkeln vergraben und schluchzen. er wird abdanken und seinen thron räumen. endlich. montage werden abgeschafft, der sonntag wird auf zwei tage verteilt, weil das schon immer der größte wunsch der menschheit war. auf schwachsinn gibt es die todesstrafe. ich bin der erste. dumm gelaufen. thron wieder frei. kommt ein anderer, besitzt das copyright auf alle jahreskalender dieser welt. bastelt neue monate und freut sich, dass das jahr nie wieder ein ende hat und niemand älter wird. alle langweilen sich dann. und ich schweife ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja, es geht mir gut. es geht mir verdammt gut. die sonnestrahlen des frühlings schlossen mein herz auf und drückten gutes gemüt in mich. es machte ein geräusch, als wenn man in ranzige butter prügelt. und - plopp! - war da das gute gemüt. ganz plötzlich von heute auf morgen. und dann noch schwimmen, durch die gegend laufen und lachen. lachen, was das zeug hält. sich nicht mehr grämen und heimlich bunte kleidung tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bejeweled&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;bejeweled 2&lt;/a&gt; ist meine neue liebe. ich kann nicht von diesem spiel lassen und musste es sogar animiert in mein heutiges bild mit einfließen lassen. es macht so einen grandiosen spaß, dass wichtige dinge in ihrer priorität einfach nach hinten geschoben werden. &lt;i&gt;&apos;nein, ich kann nicht mit dem hund zum tierarzt, ich muss gewinnen!&apos;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
das spielprinzip ist alt: es gibt juwelen und man muss mindestens drei der gleichen farbe zusammen bringen, dann verschwinden sie. setzt man vier zusammen, so erhält man einen funkelnden juwel, der eine sprengkraft in einem sehr kleinen radius hat. ab fünf juwelen bekommt man einen power-juwelen, der alle juwelen vom spielfeld sofort entfernt, sobald man sie auswählt. ein famoses spielt. man sollte zusehen, dass man combos schafft, die das spielfeld zum wackeln bringen. ich kann nicht mehr aufhören. es ist zu grandios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gestern habe ich begonnen, den blog ein wenig aufzuwerten. ich wollte ihm zum nahenden geburtstag etwas gutes tun und werde die bilder zu den einträgen nachbearbeiten und einen neuen hintergrund basteln. das blog muss wieder leben, es muss wieder viel öfter etwas geschrieben werden. es nervt, wenn man täglich gefragt wird, ob man endlich einen verschissenen text geschrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und da ich es heute nicht übertreiben will, werde ich hier nun ersteinmal abschließen. man soll ja eh nicht zu beginn sein gesamtes pulver verschießen.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-26T19:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4845970/">
    <title>irgendwie vom debilen frühling...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4845970/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.levivanveluw.nl/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.herrtwiggs.de/weblog/iglass.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;graues fleisch spannt sich über die alten knochen. dort, wo einst das lachen lebte, thronen nun fabrlose lippen, die einziger lichtblick des ensembles sind. verbraucht sieht er aus. augenränder bis zum boden. ein müder mensch. wirkt, als schliefe er seit hundert jahren. würde nichts anderes kennen als den schlaf. tut auch zwischendurch nichts anderes. schlafen. als flucht? als quelle der erholung? beides? die antwort weiß er nicht. er steht vor dem spiegel und schaut sich die furchen an, die vor einer woche noch nicht da waren. du bist von einer sekunde zur anderen gealtert. wie im flug. das ist auch egal. man kann nichts dagegen machen. q10 ist nicht hilfreich. außerdem kostet es geld. die haare liegen auch wie sie wollen. sie wurden oft gemacht, auch wenn es nur kurz zum kaufmann ging. heute ist es egal. man steht auf und geht zum kaufmann. schaut nicht einmal vorher in den spiegel. alles egal. wir sind kein modepüppchen. wir sind wir. ganz ohne schnörkel. menschlein. wie du und ich. nein, trotzdem irgendwie anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
habe ein paar filme geschaut, um mich vom nahenden wahnsinn zu schützen. filme, die ich schon seit ewigkeiten sehen wollte. unter ihnen waren perlen. nur einige waren schund. aufgesogen habe ich sie. von einem lausche ich nun die musik. eine wunderschöne musik. ein stück muss die ganze zeit auf wiederholung gehört werden, da es die stimmung in diesem raum untermalt. dabei rauche ich gelegentlich. drehe momentan meine zigaretten selbst. bin nun davon überzeugt. außerdem spart es geld und ich rauche weniger. wenn es hochkommt, dann rauche ich momentan knapp 10 zigaretten am tag. sonst waren es zwei schachteln. vielleicht lebe ich dadurch ein paar qualvolle tage länger. kann es kaum erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
später stehen wir zeitig auf und laufen durch die gegend. schauen uns natur an und suggerieren uns, dass es uns gefällt. dann springen wir wie blöde durch den frühling, atmen die neue luft des frischen tages ein. die natur spüren. eins mit ihr sein. blumenpflücken. schneckenstreicheln. kotzen.&lt;br /&gt;
natur. welch öde erfindung. sie widert mich an. sie wirkt immer so fröhlich. schaut mir mit ihren grünen augen nach. streichelt mit ihren blättern mein graues gesicht. kriecht in meine nasennebenhöhlen und lässt mich niesen. &lt;br /&gt;
zwischendurch mag ich sie aber doch. wenn liebe im herzen ist. dann schaut man sich dumm an ihr. liegt auf einer blumenwiese mit einem partner aus fleisch und guckt gemeinsam debil irgendwelche gebüsche an. ein traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die stunden vergehen zu schnell. die tage laufen. wie wachs. flüssiger wachs. natürlich. kaum erwacht man, geht man schon wieder ins bett. und andersrum.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-07T22:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4818582/">
    <title>irgendwie von individuellen zigaretten...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4818582/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.verdi-blog.de/lidl/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.herrtwiggs.de/weblog/vividance.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;ich bin müde. trinke dabei leitungswasser und höre musik. nebenbei rauche ich zigaretten, die ich mir selbst drehe. dabei entspanne ich fünf minuten. schaue kurz aus dem fenster und wünsche mir schnee. gestern war welcher da. nur ganz kurz. ich wollte schneeengel machen, hatte dann aber spontan keine lust mehr dazu. die musik im hintergrund wiederholt sich. habe das stück auf wiederholung gestellt. es ist dramatisch. und schön. dramatisch schön. nun drehe ich mir wieder eine kippe, zünde sie an und ziehe den rauch tief in meine lungen, warte dann kurz und hauche ihn elegant durch den kleinen raum, den ich wohnung nenne. ein weiterer zug. ein weiter blick aus dem fenster. eine weitere wiederholung des musikstücks. eine endlosschleife. nur die zeit geht weiter und ich schaue ihr dabei zu. nach einigen zügen wir die zigarette in den ascher gedrückt. dort trifft sie ihre freunde. sie unterhalten sich auf ihrer sprache und verstummen dann. denken sie auch an die liebe? denken sie überhaupt? wahrscheinlich ist das denken nicht so wichtig für sie. die glücklichen. sie leben einfach in den tag. sind frei. sind stummel. stumme stummel. ein brüller.&lt;br /&gt;
gleich raffe ich mich auf und fahre zum leeren kaufhaus. dort ist am samstag eine party und ich helfe. einen flyer poste ich morgen. dazu habe ich jetzt keine lust. eigentlich habe ich gerade zu nichts lust. möchte nur schlafen, rauchen und wasser trinken. dabei an die liebe denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein blick schweift über verschiedene profile, die kleine geschichten erzählen. geschichten von nichtigkeiten. bilder ohne aussage. profillose profilbesitzer. es widert mich an. und doch klicke ich auf den link und schaue sie mir an. ich bestrafe meinen geist. wenn ich nicht fröhlich bin, dann soll auch er leiden. noch ein profil. irgendwelche bilder von körperteilen. oberkörper. muskeln. schwänze. alles schon einmal gesehen. hat man selbst teilweise. braucht man sich nicht anschauen. web 2.0. wir schauen fleisch, bestellen uns fremde menschen nach hause, um ihre genitalien in den mund zu nehmen. das alles für eine halbe stunde des vergessenes. danach wirft man die taschentücher in den müll, raucht vielleicht gemeinsam eine zigarette und sagt, dass es gut war und man sich unbedingt wiedersehen muss. das wird nicht geschehen. kaum endet so ein abend, vergisst man ihn schnell. einer dieser vielen abende. alles schon erlebt. alles langweilig. kein pfeffer.&lt;br /&gt;
sowas habe ich seit ewigkeiten nicht mehr gemacht. ich brauche es nicht. es langweilt mich. es lässt mich kalt. und dennoch stochere ich in diesem brei herum. dem brei aus profilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch eine zigarette bitte. das hirn gibt den befehlt an die innere drehmaschine weiter. in wenigen sekunden wird eine zigarette gedreht, die zwar nicht fabrikneu erscheint, aber etwas individuelles ausdrückt. eine individuelle zigarette. wundervoll. es gibt sie nur einmal auf dieser welt. ich rauche sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann raffe ich mich auf und betrete den rest des tages.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-27T16:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4806289/">
    <title>1995 oder so...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4806289/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://i39.photobucket.com/albums/e189/HerrTwiggs/blog/1995.jpg&quot; alt=&quot;1995&quot; /&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/sinnlosigkeiten&quot;&gt;sinnlosigkeiten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-23T02:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4804903/">
    <title>irgendwie von jesus und anderen randgruppen...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4804903/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://amezuki.livejournal.com/89177.html&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.herrtwiggs.de/weblog/bonbon.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;es duftete nach frischen pfannkuchen. braungebrannt und mit apfelmus. sicher noch eine kugel eis oben drauf. zucker und zimt. wundervoll. doch es war nicht für mich angerichtet. ich stand lediglich im treppenhaus für eine weile und erschnupperte das fremde mahl. wie glücklich sich diese menschen schätzen können, wenn sie jetzt pfannkuchen essen dürfen. war mein gedanke. dann lief ich mit meinem letzten geld zum kippenladen und kaufte mir zwei packungen billig-cigarillos, vom flaschenpfand eine packung toast und salzstangen. später, so mein plan, werde ich noch die anderen pfandflaschen zum getränkemarkt bringen. da kommen dann sicher noch 2&#8364; zusammen und ich kann mir dann sicher noch ein getränk kaufen. sollte dies nicht der fall sein, gehe ich anschaffen, verkaufe meine seele oder meine milz. irgendwie werde ich zu geld kommen.&lt;br /&gt;
die cigarillos sind ekelig und kicken nicht so, wie es andere kippen täten. sie ziehen sich sehr schwer. im kleingedruckten der packung steht, dass sie ein produkt von &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet/prozess_reemtsma/chronik.jhtml?rubrikenstyle=panorama&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;reemtsma&lt;/a&gt; sind. es ist geradezu wundervoll, dass einige firmen dinge herstellen, die sich menschen in meiner situation leisten können. sie sind die helden der neuzeit. ein brennender busch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der heiland ist gestern gestorben. also nicht direkt gestern. denn es ist schon ein paar jahre her. und heute morgen liefen ein paar komische leute durch das ghetto und verteilten bunte ostereier. eine frau und ein türke. sie sprachen die leute an, ob sie ihnen ein osterei mitgeben dürfen. mehr nicht. sie sagten nicht, von welcher organisation sie kamen oder was sie damit bezwecken wollten. wahrscheinlich waren es psychopathen, die mit in mäusebutter geschwenkte eier unter das volk bringen wollten. &lt;i&gt;&apos;töten wir heute alle christen, süleyman!&apos;&lt;/i&gt; - &lt;i&gt;&apos;is gutes plan, drachenfrau.&apos;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein traumhaus ist nun weg. wahrscheinlich schrieb ich das schon tausendmal. es wurde letzten samstag abgerissen. ich stand dort und winkte mit einem schwarzen seidentuch. vorhin ging ich an der wunde vorbei, die nun das einzige ist, was zurückblieb. es ist trostlos und ich weinte leise in mich hinein, so wie ich es jeden abend tue. dann lief ich die hauptstraße entlang. tragische musik ertönte, während mein langes haupthaar im winde mit der trauerweide um die wette wehte. so ein bullshit. scheiß prosa. aber ich kann nicht anders. nein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
morgen geht es zum geldschnorren und zur auferstehungsfeier zur mutter. ich werde mich christlich geben und mit ihr vor dem mittag beten. dann zünde ich eine kerze an und lobe den herren. werde mich auch vorher rasieren, mir die schuhe putzen und vielleicht eine krawatte umbinden. ein paar minuten vorher lerne ich noch ein paar komplimente auswendig, die ich an alten menschen erprobte. so kann nichts mehr schieflaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun muss ich eine rauchen und ein paar salzstangen in mich drücken, um in totalem selbstmitleid aufzugehen. später melde ich mich zurück.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-22T10:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4800982/">
    <title>was bleibt - dismembered memories</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4800982/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://www.herrtwiggs.de/wasbleibt_banderole_montage.jpg&quot; alt=&quot;was bleibt - dismembered memories&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2007 trat der Autor Thomas Sabottka mit Butow Maler in Kontakt. Er schrieb gerade an seinem Buch &quot;Was bleibt&quot; - eine Reihe von Erzählungen, die - den Friedhof der Namenlosen in Wien als Ausgangspunkt habend - sich alle um das Sterben, den Tod und unsere Erinnerungen an die Verstorbenen drehten. Maler wollte er als Fotografen für das Buch gewinnen, da die beiden schon öfters über eine Zusammenarbeit sinniert hatten. Der Zufall oder die Synchronizität wollte es, dass Butow Maler und Herr Twiggs mit ihrer Band Kammer Sieben gerade mittendrin an den Arbeiten zu ihrem nächsten Album steckten: &quot;Blackened Epitaphs&quot;, eine Sammlung von Liedern über das Sterben, den Tod und unsere Erinnerungen an die Verstorbenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell ward die Idee geboren, nicht nur auf visueller und textlicher Ebene zusammenzuarbeiten, sondern ein gemeinsames Werk aus Texten, Bildern und Musik zu schaffen. Kammer Sieben spielten bereits für die &quot;Blackened Epitaphs&quot; konzipierte Stücke neu ein und bearbeiteten ihr &quot;Dismembered Memories&quot;, das titelgebend als neue Orchesterversion den Reigen beginnt und in einer reduzierten Klavierversion dann auch wieder beendet. Zwischendurch führen die vergessenen Erinnerungen durch neoklassische und industrielle Klänge zu Texten von Agnes Miegel, Georg Trakl und Heinrich Heine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was bleibt / Dismembered Memories&quot; erscheint als Buch mit CD in einer limiterten Auflage von 300 Exemplaren und ist auf der Netzpräsenz von &lt;a href=&quot;http://www.kammersieben.de&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;Kammer Sieben&lt;/a&gt; bestellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Was bleibt  Dismembered Memories&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Limited Edition&lt;br /&gt;
Hardcoverbuch inkl. CD (keine cdr!).&lt;br /&gt;
Limitiert auf 300 Stück!&lt;br /&gt;
100 Seiten (42 Fotografien) Hochwertiger Bilderdruck, fadengeheftetes Hardcover im Format 16x16cm&lt;br /&gt;
Texte: Thomas Sabottka&lt;br /&gt;
Fotos: Butow Maler&lt;br /&gt;
Musik: Kammer Sieben Tracklist: Dismembered Memories (Was bleibt Version), Heilige Liebe, Ihr (Version), In den Nachmittag geflüstert, Altes Lied (Piano Version), Into the Waves, Dismembered Memories (Piano Version)</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/musik&quot;&gt;musik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-21T03:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4786900/">
    <title>irgendwie von balkanischen keksfabrikanten...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4786900/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.kvue.com/news/top/stories/022208kvuekillerelmo-eh.191d440d.html&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.herrtwiggs.de/weblog/riss.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;vor einigen tagen hatte ich das gefühl, man würde mich observieren! paranoid ging ich zum briefkasten und sah mich einige male um, ob irgendwelche menschen von mir schnappschüsse machten. eigentlich geht man als relativ normaler bürger davon aus, dass man nicht observiert wird. aber ich habe seit einiger zeit so ein knacken in der telefonleitung und oft benutze ich wörter wie: terror, bombe, arschlecken und balkan. da wird irgendwann das kontrollorgan stutzig und fängt die post ab, öffnet sie vorher und belauscht meine obszönen telefonate mit der königin. und die post haben sie wirklich geöffnet! ich erhielt einen brief meiner krankenkasse, der von der deutschen post noch einmal extra in eine plastiktasche geschweißt wurde. darauf stand, dass der brief unterwegs beschädigt wurde. doch die beschädigung war so fein, dass ich sie nicht als beschädigung ansah. es wirkte auf mich, als hätte man den brief mit einem scharfen gegenstand göffnet. einem brieföffner vielleicht - was durchaus naheliegend ist, wenn man einen brief öffnet. es fehlte nichts im brief und so spannend war er nicht. wäre er jetzt aus dem ausland oder einem terrorstaat oder dem balkan, dann wäre das sicher erlaubt, einfach so in meine post zu schauen. und ein brief beschädigt sich nicht selbst auf diese art. es gab keine rissspuren oder ähnliches. und in diesem moment wünschte ich mir meinen agentenkoffer aus dem yps-heft zurück. dort gab es 1985 (war ich da überhaupt schon geboren?) dieses fingerabdruckpulver und... - so ein quatsch. ich will nicht wissen, wie viele postangestellte meinen brief schon mit ungewaschenen händen befingerten, nachdem sie vom klo kamen. verteilen wir noch ein paar baktieren, der brief kommt immerhin von der krankenkasse.&lt;br /&gt;
seit langer zeit warte ich auch auf meine speicherriegel von ebay. im gebot stand, dass der standort deutschland sei. das war famos. keine langen wartezeiten. doch in der mail stand etwas anderes. der zoll nennt es &apos;drittland&apos;. das wort muss wohl noch aus führers zeiten stammen. jedenfalls liegt mein paket abholbereit auf dem zoll am arsch der welt. wahrscheinlich muss ich draufzahlen. was soll sowas? ich muss tausend unterlagen mitbringen, die beweisen, dass ich der käufer bin, was der inhalt ist und so weiter. sollte ich das paket bis ende des monats nicht abgeholt haben, so wird es vor einem schlafenden publikum in die luft gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass ich lange nicht geschrieben habe bin ich mir bewusst. die laune war nicht da. die kleinen schwämmchen, die ich jeden morgen schlucke, entzogen mir jeglichen willen der kreativität. gelegentlich saugen sie auch gedanken auf und lassen mich kleinigkeiten sofort vergessen. dann sitze ich da mit einer tasse mehl und weißt nicht, was ich damit wollte. schaue dann gegen die wand und versuche mich zu erinnern. &lt;br /&gt;
heute erhielt ich elektronische post. darin befand sich ein link zu einer &lt;a href=&quot;http://www.rettet-das-internet.de/homepages.htm&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;schlecht gestalteten internetseite&lt;/a&gt;. angeblich eine weitere abmahnwelle gegen homepagebesitzer. ich gähnte leise vor mich hin. eine verlinkung führt auf einen artikel von 2003. alter schuh. schon damals hatten alle angst und zogen mit ihren familien in den balkan. wo auch immer das ist. die selbsternannte internetpolizei findet jeden. so wie die modepolizei. und die hat täglich mehr zu tun.&lt;br /&gt;
ich mache mich da nicht verrückt. damals musste man alle liedtexte aus den blogs nehmen, da irgendwo zwei leute deswegen abgemahnt wurden. und nichts wurde daraus. seitdem kopiert jeder munter weitere liedtexte in seine seite.&lt;br /&gt;
an einem impressum arbeite ich derzeit, obwohl ich mir sicher bin, dass ich nicht dazu verpflichtet bin, eins auf diese seite zu setzen, da ich keinen journalismus betreibe. da ich aber momentan mehr als liebe- und kuschelbedürftig bin, freue ich mich natürlich über angebote per post. und deshalb wird es bald eine kontaktadresse für liebe und drohanbriefe geben. außerdem sage ich mir immer: nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. und da ist wahres dran. man muss nicht einmal koch sein, um das zu wissen (obwohl ich vor einigen tagen einen befreundeten koch fragte, wie er das sehen würde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein traumhaus besteht nur noch zur hälfte. habe es heute gesehen. ich war geschockt. nun kann ich die zimmerchen sehen, die mir einst verborgen blieben. ich sah eine treppe, auf der ich mit lisa gerne gesessen hätte. es ist schade um dieses haus. und schon bald wird dort irgendwas ekelhaftes gebaut werden. ich bin mir dessen sicher, da in meiner nachbarschaft niemals etwas gebaut wird, auf das man stolz sein kann. sicher ein mehrfamilienhaus für schwererziehbares. oder für &lt;a href=&quot;http://www.evilcon.net/wordpress/wp-content/uploads/2007/04/epic-slut.png&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;abgehalfterte wow-spieler, die sich für 5000g gold flachlegen lassen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bald sollte ich das bett aufsuchen. meine augen sondern wieder so einen komischen schleim ab.&lt;br /&gt;
achja, letzte woche war &apos;kiki aus berlin&apos; zu besuchen. wir haben uns tiere angesehen und fotografiert, sind bei regen durch nächtliche wälder gelaufen und haben lieder aus vergangener zeit gesungen. eigentlich machen wir nie etwas anderes. aber dazu demnächst mehr. denn jetzt muss ich in die falle und werde bald wieder die finger über die tasten jagen.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T04:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4756373/">
    <title>irgendwie vom hämmern und nageln...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4756373/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.omghorror.com/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.herrtwiggs.de/weblog/salvation.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&apos;ich bin eine vorzeige-hausfrau. täglich hänge ich 47 bilder auf!&apos;&lt;/i&gt; - so fühlte es sich jedenfalls an. und so würde sie sicher antworten, fragte man sie. tagelang ging das so. ein wildes hämmern über mir. ein zaghaftes hämmern, das erklingt, wenn man zum ersten mal in seinem leben einen sarg baut. in der mittagszeit verstummte das hämmern. dafür hörte man sie mit dem kind spielen. sie unterhielt es mit einer ausgedachten sprache. es waren unheimlichere satzfragmente als das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfskind&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;wolfskind&lt;/a&gt; sie je über seine lippen zu bringen vermochte. ich lag derweil in meinem bett und lauschte. dort liege ich momentan die meiste zeit. geschwächt. beobachte die bäume draußen, wie sie sich in der &lt;a href=&quot;http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/sturm/index.do&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;emma&lt;/a&gt; wogen. &lt;i&gt;&apos;endlich sturm!&apos;&lt;/i&gt; - dachte ich und holte weitere ausrufezeichen aus der schatulle. endlich wieder weltuntergangsstimmung. verwaiste regenschirme würden die straßen säumen. schreie zur morgenröte. ich würde den menschen winken, die panisch an mir vorbeiflogen - doch das trat nicht ein. emma war enttäuschend. also sollte die wiedereröffnung meines hemischen lidls mein herz trösten. und heute sollte es so weit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein stamm-lidl schloss vor zwei wochen seine pforten. ich war erschüttert. auf andere einkaufsmöglichkeiten musste zurückgegriffen werden, doch habe ich das problem, dass ich ewig brauche, bis ich mich in einem mir fremden geschäft zurechtfinde. so war es dann auch. stundenlang lief ich zwischen verschiedenen warengruppen hin und her, wusste nicht, wo ich das finden sollte, was ich suchte. so kaufte ich einen luftentfeuchter, der nun in meiner wohnung steht und die luft entfeuchtet. ich rede mir ein, dass meine wohnluft schon trockener geworden ist. das bettzeug ist gar nicht mehr so klamm von den tausend tränen, die ich täglich weine.&lt;br /&gt;
zudem kaufte ich mir noch apfelduftkerzen samt kerzenglas. sie brennen hier täglich und machen sicher die luft wieder feucht. zwei wochen am stück kaufte ich dinge, die mir zwar schmeckten, aber mich nicht trösten konnten. zu sehr war ich verliebt in meinen lidl. mein ein und alles. sicher sperrt man mich demnächst weg, wenn ich weiterhin sowas schreibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der lidl öffnete heute seine pforten. man baute ein &lt;i&gt;umgebäude&lt;/i&gt; um den lidl herum. weshalb auch immer. nun sieht er aus wie ein kasten. oben schaut noch die spitze vom alten dach heraus. komisch. drinnen ist es größer und sortierter. die ganzen produkte stehen woanders. der boden ist sauber. die obstecke bekam neues licht, damit die waren natürlicher wirken. ich war dort. kurz nach acht. einer der ersten. die muster der bodenkacheln verwirrten mich. sie brannten sich in meinen kopf. ließen mich wanken. ich war enttäuscht. der lidl ist zwar schöner, aber alles ist so ordentlich und ich finde nichts mehr. außerdem war es das reinste chaos: hunderte von menschen kauften um kurz nach acht ein, schlugen sich um non-food-sonderangebote oder gebaren ihre kinder in der neuen kühlecke.&lt;br /&gt;
tausende von einkaufswagen schnitten mir den weg ab. ich tanzte wild um sie herum, steckte eingeschweißte sandwiches in meinen hutkoffer und verschwand. das war mir zuviel. ich legte mich erst einmal schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im letzten eintrag schrieb ich von meinem traumhaus. und es wurde wirklichkeit: es wird nun abgerissen. dieser eigenartige zufall gab mir zu denken. wieder saß ich dort mit einem weinglas voll fanta und dachte über die vergänglichkeit nach. als mir das nach fünf minuten zu stupide wurde, legte ich mich erst einmal schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
morgen stehe ich früh auf. werde zur krankenkasse fahren, danach meinen nutzlosen vorverstärker umtauschen, mir von dem geld wohl einen dvd-player kaufen und dann zum arzt fahren, um mir neue tabletten zu holen, da ich keine mehr habe. danach gehe ich zum lidl. wenn ich das alles erledigt habe, lege ich mich erst einmal schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
langsam gewinne ich den eindruck, dass ich zu viel schlafe. kraftlose sinke ich oft hernieder und kann meine beine kaum noch spüren. wenn ich lange sitze, muss ich mich ausruhen. fühle mich momentan oft wie 88. auch &lt;a href=&quot;http://www.thilobrai.onlinehome.de/Negerpunk_(Musik).htm&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;negerpunk&lt;/a&gt; aus der stereoanlage kann meine müden knochen nicht erwecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun lege ich mich erstmal fünf minuten auf das bett, bevor ich aber schlafen gehe, werde ich noch mit kiki auf amerikaner schießen.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-03T22:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4725110/">
    <title>irgendwie von der karibik...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4725110/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.vectorpark.com/park/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.herrtwiggs.de/weblog/earwax.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;vor einiger zeit entdeckte ich mein traumhaus. es steht zwar nicht auf einem hügel, wie ich es mir immer ausmalte, sondern mitten im ghetto meiner kleinen stadt. dort, wo auch ich wohne. das haus ist klein und schön. oft stellte ich mir vor, wie ich darin mit meiner familie und meinen freunden, die meine familie sind, säße. wir würden jeden abend raclette machen und bei dürftiger beleuchtung wein trinken. roten. der weiße macht mir bauchkrämpfe und ekelhaften &lt;a href=&quot;http://youtube.com/watch?v=X34EaQHDzE0&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;durchfall&lt;/a&gt;. oft über mehrere tage hinweg. aber in einem schnuckeligen haus ist das egal. da wird durchfall zur leidenschaft. und mein haus ist schnuckelig. es hat zwei stockwerke. jeden tag gehe ich an ihm vorbei und träume. der garten müsste gemacht werden. es ist verwildert. vor einem knappen jahr befand sich noch ein öko-laden in ihm. nun steht es leer und weint leise in die nacht hinein. oft stehe ich an dem kaputten zaun und versuche das haus mit kleinen anekdoten zu beruhigen. &lt;br /&gt;
auch heute ging ich wieder zu meinem haus. doch diesmal war alles anders: im vorgarten steht nun ein bagger. es scheint, als würde man das kleine haus in der nächsten zeit abreissen. oder man wühlt den vorgarten auf und ein türkischer kiosk wird dort entstehen (als hätten wir nicht genug davon! man kann kaum noch treten!). es schauderte mir. unglaublich. ich habe wohl zu laut in mich hinein gewünscht. und das ministerium für wünsche (mfw), das darüber entscheidet, ob bestimmte personen ihre wünsche erfüllt bekommen, dachte sich, dass es mir wieder einmal einen strich durch die rechnungen machen könnte. das mfw ist immer sehr beschäftigt, aber wie es auch andere organisationen tun, werden bestimmte persönlichkeiten beäugt. es beäugt mich schon lange. verfolgt mich durch dunkle gassen. kramt seit jahren in meinem kopf herum, um mir meine träume und wünsche zu entlocken. die größten werden dann nicht erfüllt, in eine dickte akte gelegt und im mfw-archiv vergraben. verdammt, ich werde dieses haus niemals besitzen und am fenster das treiben des tages bei einem kaba beobachten. das schreit nach rache!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute haben ich die mutter besucht. sie hat ihr wohnzimmer umdekoriert. außerdem gab es neue haustüren und das treppenhaus wurde gestrichen. nun sieht es in diesem block nicht mehr ganz so asozial aus. und es riecht nach frischer farbe. leider ohne lösungsmittel. das waren noch zeiten, als man kleber und farben mit lösungsmitteln kaufen konnte. so wurden tägliche bastelstunden im erziehungsheim zur einer wahren freude! kappe ab und rein mit dem zeug in die nase. realitätsflucht für einen kurzen augenblick. farben sehen. wände, die zerfließen. eins sein mit gott. noch einmal auf die tube gedrückt und tief eingeatmet. frühstück mit hekate und askese. bunte blumen im winter. ja, noch einen tiefen zug. die seele weicht auf, der körper schwimmt im licht der nacht. dreizehn eichhörnchen springen durch mein bastelzimmer und formieren sich zu irgendwas. mehr kleber in die nasennebenhöhlen gedrückt. den geist verkleben. hochziehen. gedanken und seele kleben aneinander. tolles gefühl. wie ein mexikanisches straßenkind. hat immer eine tüte klebstoff dabei. der tag wird sein freund. braucht ein bastelzimmer. nur für das gefühl. ein tolles setting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gestern spazierte ich durch die dunklen seitenstraßen. vom wahnsinn getrieben starrte ich in funzelig beleuchtete schaufenster. in einer imbissstube stand eine dicke frau hinter dem tresen. so, wie man es sich in alpträumen vorstellt. sie stand dort und hebelte mit einem gerät im brutzelnden fett herum. dabei unterhielt sich sich mit einem untersetzten mann. es war wie in einem bilderbuch, einem klebrigen mit vergilbten seiten. schemen lasen es zuletzt. nun liegt es unbenutzt unter dem bett, sehnt sich nach einem leser, der sich nicht zu fein ist, seine finger in die einöde zu tunken. es an sein herz zu drücken. die buchstaben aufzusaugen. doch keiner wird es jemals wieder tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun muss ich mich ausruhen und musik hören. habe der mutter eine cd gebrannt mit toller musik. dabei schnitt sie meine haare, damit ich wieder niedlich wirke. sie mochte die musik. ich warnte sie, die cd nicht zu spielen, falls mal die antifa zum frühstück vorbeischaut. sie lachte nur und wischte sich den arbeitsschweiß mit der armbinde ab. dann tranken wir deutschen kaffee und träumten von der karibik.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/topics/heimseite&quot;&gt;heimseite&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-21T18:31:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://herrtwiggs.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
