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    <title>herr twiggs</title>
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  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-blauaeugig/">
    <title>irgendwie blauäugig...</title>
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    <description>&lt;img style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://i957.photobucket.com/albums/ae52/Legopath/twikipp_zps6ccad27e.jpg&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;Lesbensex. Die wahrscheinlich letzte Hürde eines schwulen Mannes in meinem Alter. Die Schamlippen leerer Charaktere klatschen drei Stunden lang aneinander. Flache Dialoge suchen ihresgleichen. Schablonenhaft werden Klischees der LGBT-Welt bedient. Und ich mittendrin. Das ganze schimpft sich Arthouse und es kommen Leute, die besondere Filme lieben. Sie tragen ihr graues Haar mit Stolz und gucken intellektuell, fassen dabei an ihr Kinn und rümpfen die Nase. &quot;Seitdem ich Arthouse-Filme gucke, ist mein Leben so vollkommen.&quot;, sagen sie, bevor sie sich mit einer abgesägten Schrotflinte selbst richten. Es ist Ewigkeiten her, dass ich einen Film sah, der vor Belanglosigkeit schier explodierte. Eine schnöde Aneinanderreihung von episodenhaften Szenen, in denen die Charaktere Gespräche über Nichtigkeiten führen, dabei ständig Nudeln essen oder explizit koitieren. Und das in einer sechsminütigen Szene. Die Hauptdarstellerinnen lecken sich gegenseitig wild die Rosetten und man wartet darauf, dass ein Säureattentat auf das Kino vereübt wird, während man sich diesen Schund reinzieht.&lt;br /&gt;
Dieser Film gewann die Palme d&apos;Or (Goldene Palme) in Cannes. Das erste Mal wurde nicht nur der Regisseur damit belohnt, sondern auch seine angeblich grandiosen Hauptdarstellerinnen. Rezensenten auf der ganzen Welt loben dieses Meisterwerk bis in den Himmel, schreiben, dass dieser Film nicht eine Minute zu lang dauert, dass er vor Emotionen nur so sprudelt. Wenn sie damit die Trivialität meinen, kann ich das nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich überlege auch, ob es vielleicht an mir liegt. Durch jahrelanges Genießen von Filmen habe ich sicher meinen Anspruch ziemlich hochgesetzt und lasse mich nur schwer von Mainstream-Filmen einlullen, die ihre fade Handlung hinter wundervollen CGI-Effekten verstecken. Und dann kommt dieser französische Film daher. &quot;Blau ist eine warme Farbe&quot; (La vie d&apos;Adèle). Sicher ein Film, der Herta Müller gefallen hätte. Sie bekam den Nobelpreis für Schund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dreistündiger Belanglosigkeit sitzt man im Kinosessel und freut sich, dass man noch halbwegs bei Verstand ist. Die Arthouse-Menschen verlassen befriedigt das Kino, denn alles, was großartig bewertet wurde, ist großartig. Mein Bruder und ich bleiben noch eine Weile sitzen und können unsere Erschütterung kaum verbergen. Sogar das Carrie-Remake besaß bessere Dialoge, obwohl ich mir beim Sehen oftmals auf die Finger beißen musste, um nicht irgendwelchen Menschen die Augen einzudrücken. Schlechte Dialoge machen mich fertig. Ich möchte den Autoren dabei zusehen, wie sie ihr Werk fressen müssen. &quot;Du riechst als hättest du gefickt.&quot; - Die Arthouse-Leute lachen. Eine Familie sitzt abends am Tisch und die Mutter fragt, ob der Vater die Brust möchte - die Arthouse-Leute lachen wieder. Sicher ist es ein Verlegenheitslachen, das sich automatisch absetzt, wenn sein Widersacher nicht weiß, ob es sich um einen intellektuellen Witz handelt. So lacht man einfach mit. Lachen kann ja nicht schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkliche Perlen der Filmgeschickte verschwinden ungesehen in irgendwelchen schwarzen Löchern, die hier ausgiebig ausgelutscht wurden. Angeblich spielt der Film in einer Zeitspanne von zehn Jahren, doch die leeren Charaktere bewegen sich in dieser Zeit keinen einzigen Zentimeter. Und dem Zuschauer wird der Blick auf die Inhalte der Geschichte verwehrt. Es ist ihm nicht möglich, dem Geschehen zu folgen, da in diesem Film nichts passiert. &lt;br /&gt;
Wer darauf steht, Menschen beim Essen und Tanzen zu beobachten, kommt bei diesem Rotz garantiert auf seine Kosten. Doch wie schlecht die anderen Einreichungen in Cannes sein mussten, kann man nur raten. Garantiert ist es wieder so ein Ding, das über Kontakte und Schmiergelder abgefrühstückt wird. Enttäuschend, unendlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten hat sich in meinem Leben nichts getan. Ich sitze noch immer täglich auf meiner Couch und warte darauf, dass mich Gott zu sich ruft, um mir eine neue Aufgabe zu geben. Aber er tut es nicht. Sicher bin ich zu kritisch für ein Leben nach dem Tod und werde zur Strafe auf ewig hier verweilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brauche jetzt dringend meinen achten Kaffee.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2013-12-22T13:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-vom-regen-und-guten-taten/">
    <title>irgendwie vom regen und guten taten...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-vom-regen-und-guten-taten/</link>
    <description>&lt;img style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://herrtwiggs.com/regen.jpg&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;Ich sitze ungeschminkt an meinem Schreibtisch und trinke Instant-Kaffee. Ich habe keine Ahnung, wie dieser hergestellt wird. Sicher wird frischer Kaffee auf irgendein orientalisches Tuch gegossen und nach der Eintrocknung abgerieben. Hernach füllen es französische Damen in verschiedene Behältnisse, um den westlichen Markt zu beherrschen. Eine gute Idee. Und weshalb trinke ich Instant-Kaffee und keinen schönen, deutschen Filterkaffee? Nun, meine Senseo entsagte ihren Dienst und möchte keinen Kaffee mehr produzieren. Heute kommt ein Spediteur vorbei, um das Ding zum Hersteller zu fahren, wo es hoffentlich schleunigst repariert wird. Denn ohne richtigen Kaffee werde ich nicht lange existieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es wieder ein seltsames Zeitfenster, in dem der Spediteur bei mir eintreffen möchte. Er kommt zwischen 8h und 18h. Fast so pervers wie bei der Telekom, doch bei DHL weiß man, dass sie wahrscheinlich gar nicht kommen werden. Wie damals. Es regnete vor der Tür und ich wartete auf irgendeine Lieferung. Ich kann mich nicht mehr entsinnen, ob es ein Videospiel oder eine Nachfüllration Poppers war, die ich mir bestellte, jedenfalls war der DHL-Mann nicht in der Lage, meine Türklingel vernünftig zu betätigen oder fürchtete sich vor dem Regen an der Außenwelt. Also legte er kurzerhand einen Zettel in meinen Briefkasten und verschwand. Ich fand diesen Zettel zehn Minuten später in meinem Briefkasten und las, dass ich angeblich nicht zu Hause bin. Am nächsten Tag fuhr ich nach Berlin. Das mache ich immer so, wenn mich Pakete nicht erreichen. Dann fahre ich irgendwo hin. Und aus diesem Grund konnte ich mein Paket nicht von der Post abholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man liest, passiert nichts aufregendes in meinem Leben. Ich sitze herum und fühle mich die meiste Zeit ausgebrannt und antriebslos. Wenn ich keine kreativen Schübe vorzuweisen habe, ertrinke ich in Selbstmitleid und stelle mir vor, wie der ICE meinen Körper zerteilt. Viele kleine Stückchen, die hinunter ins Dorf spritzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brauche wieder eine Aufgabe. Keiner meiner Freunde möchte mit mir Modeschmuck basteln oder irgendwas in der Kirche zu Weihnachten verkaufen. Wir können nicht andere Menschen dadurch glücklich machen, sondern auch unseren Glauben festigen und eins mit Gott werden. Zudem müsste erst einmal geklärt werden, was wir basteln. Es muss zum Thema passen und gut aussehen, die Herstellungskosten sollten niedrig gehalten werden. Warum auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sicher macht mich das nicht lange fröhlich. Außerdem bezweifel ich, dass ich mich zum Kauf der Utensilien aufraffen kann, da ich es oftmals nicht schaffe, Wurst beim Penny zu kaufen, weil ich so lethargisch bin und die Welt schlecht ist.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 herrtwiggs</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-von-philip-glass/">
    <title>irgendwie von philip glass...</title>
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    <description>&lt;img style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://herrtwiggs.com/notagirl.jpg&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;ich erfüllte mir meinen lebenstraum und bin jetzt eine nutte. seit vorgestern creme ich alten männern die rücken ein und verdiene dabei verdammt viel geld. später am tage betrinke ich mich mit sekt und weine meiner würde hinterher. ich bin schmutzig. schön, dass doch noch etwas aus mir wurde. mutter wäre stolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hey, sorry. Wollte nicht, dass du dich ignoriert fühlst.&quot;  &quot;Kein Problem, ich finde das nur ausgesprochen schade. Hallo?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein dialog aus dem echten leben. die kleinen jungen, denen ich den hof mache, verarschen mich. immerhin stimmt die grammatik. sicher ist es das, was sie so sexy macht. dann sitzt man mit viel glück irgendwann zusammen auf der couch und spricht über gott und kunst, dabei nippt man wasser, weil kaffee so 80&apos;s ist. irgendwann schürzen sich die lippen und versteinerte küsse verlassen den eigenen körper. zwischendurch werden männertitten geknetet. das war es dann. orgasmen sind wie kaffee vollkommen out. braucht kein mensch. alles überbewertet. reicht man gebäck, bleiben sie in der regel länger als erhofft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;single, weil die auswahl einfach so scheiße ist.&quot;  das trifft es auf den punkt. das kleine schwanzmädchen fragte mich letzte woche, ob ich denke, dass wir in 20 jahren noch single sind. ja, das werden wir sein, denn nur die kunst liebt uns. die musik, die muse. ohne frage wird sie uns auch in 20 jahren noch in ihren weichen armen halten und unsere erkaltete stirn küssen. das ist beruhigend, etwas traurig, aber beruhigend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich ende sicher als gramgebeugte magd in einem apartment jenseits von gut und böse. dort nippe ich zum frühstück am aquavit und denke über meine fehler nach. wenn es dann irgendwann dunkel wird, schneide ich meine ungelebten träume in kleine häppchen und verteile sie liebevoll in kleine pralinenschatullen. mit den inhalten füttere ich die neue generation an jungen männern, die mich einst zerstörten. sie leben alle in meinem keller und reiben ihre atrophierten körper an glassscheiben, weil das ein schönes wort ist so mit drei &quot;s&quot;. ja, glassscheiben. entworfen von philip glass. der macht später glaskunst, weil die musik ihn nicht mehr liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hugh jackmann singt mir gerade ins ohr. nein, er ist nicht hier. schön wäre das. ich habe noch kuchen im schrank.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2012-08-08T06:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-von-baltimore/">
    <title>irgendwie von baltimore...</title>
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    <description>&lt;img style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://herrtwiggs.com/giacchino.jpg&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;gleich darf ich wieder bei dieser inkompetenten frau anrufen, die so freundlich am telefon ist, dass man sie nicht beschimpfen kann. ihre stimme ist zart und sie wirkt, als wisse sie, was sie tut. sicher wird sie übertariflich bezahlt, sonst wäre sie nicht so nett. aber auch das alles bringt mir wenig. ich laufe seit geschlagenen zwei monaten meiner arbeitsbescheinigung hinterher und diese firma bekommt es einfach nicht hin, mir diese zuzuschicken. obwohl meine aktuelle adresse auf dem vordruck steht, scheinen die idioten das schreiben ständig an meine alte adresse zu schicken. nun rufe ich dort wieder seit tagen an. beim ersten mal rief mich die gute frau vier mal zurück, beim letzten mal sagte ich ihr, sie möchte gleich alles mit der zentrale klären, damit wir nicht wieder den ganzen tag mit telefonieren verbringen. danach lachte ich freundlich, damit sie merkt, wie sehr ich ihre stimme mag. die gute frau rief nicht mehr zurück, das schreiben kam dennoch nicht bei mir an. garantiert gibt es irgendwo eine behörde, die nur eingerichtet wurde, um mir zu schaden. bei jeder veränderung meines lebens kramen sie einen katalog hervor, blättern kurz darin und schicken mir kurzerhand die missgunst frei haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich würde mich nicht als schlechten menschen bezeichnen, auch wenn ich seit mehreren jahren meinen persönlichen genozid plane. beim großen finale esse ich spanischen touristen in baltimore die gesichter ab. sie wollten sich nur &lt;i&gt;Fort McHenry&lt;/i&gt; ansehen. schönes ding, möchte man den bildern im internet glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das leben ist widerlich. wem erzähle ich das? und alle sieben jahre klopft das unheil an die tür und man kann sich nicht bewegen, bittet sie unbewusst zum kaffee und wird sie nicht mehr los. wie den kaffeefreund, den ich vor einem monat hatte. er kam ständig vorbei und wir plauschten. dabei tranken wir kaffee. das war eigentlich recht nett und ich besaß noch nie einen kaffeefreund, den ich auch sexuell ansprechend fand. irgendwann kam dieser kaffeefreund nicht mehr vorbei. seitdem weine ich den grund meiner tasse voll und gehe früh schlafen, weil ich es kann.&lt;br /&gt;
diesmal kam das leid nach 1,5 jahren schon zurück. man sitzt in einer neuen wohnung, die umstände haben sich nicht wirklich geändert bzw. änderten sie sich in sofern, dass sie wieder so sind, wie sie vorher waren. macht das sinn? man sitzt herum und raucht, guckte aus dem fenster und raucht, man schläft den ganzen tag und raucht. zwischendurch isst man irgendwas mit käse. danach raucht man oder schläft. schlafen ist eine kunst für sich und zudem eine wundervolle erfindung gottes. an tagen mit zuviel zeit, tanzt man in aufwendig verzierten outfits in der straßenbahn und füttert obdachlose mit trüffeln aus übersee oder zigrattenasche, die man im schlaf produzierte. das kling doch alles sehr aufgefüllt, du kleine mettwurst. krieg ist schlimmer. bla bla bla.&lt;br /&gt;
was würde ich jetzt für einen erfrischenden krieg geben? schön auf zivilisten schießen und dabei rauchen. ein traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von oktober 2011 bis ende mai 2012 schrieb ich die musik für den befreundeten film &quot;&lt;a href=&quot;http://www.wolkenschloss.de&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;reise mit engeln&lt;/a&gt;&quot;. es war schon seit langem mein traum, musik für einen film zu schreiben. und irgendwann wurde ich dann gefragt, ob ich das möchte. ein traum wurde wahr. nun hat dort ein film meine musik. im film selbst wird man mich eine sekunde lang sehen. das ist der weg nach hollywood, baby. die premiere des films gibt es irgendwann im august in berlin. ich werde zeitnah darüber schreiben, damit ihr alle kommt. ich nehme einen stift für autogramme mit, zigaretten zum rauchen und ein feldbett zum schlafen. &lt;br /&gt;
ich liebte die arbeit an der musik. als irgendwann mein job flöten ging, da das projekt ins ausland verlegt wurde, blieb mir wenigstens etwas, für das ich mich aufopfern konnte. nun ist auch dies vorbei und ich verbringe meine zeit wieder mit viel schlaf und zigaretten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich traf im märz in der schweiz übrigens mein idol michael giacchino, den man u.a. durch seine musik zu &quot;lost&quot; kennt. er gab zwei wundervolle konzerte, die ich mir ansehen durfte. später sprach ich ihn kurz an und sagte so sinnvolle dinge wie &quot;thank you!&quot;. ich wollte viel mehr sagen, aber die zeit reichte nicht aus. immerhin musste ich rauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wo wir gerade beim thema sind: ich sollte rauchen, danach die inkompetente frau anrufen, bevor diese auf die idee kommt, sich in der güldenen mittagssonne zu bürsten. am liebsten möchte ich dort brüllend anrufen, ihr mitteilen, wie rauh sich ihre freundlich in meiner kehle anfühlt. dann soll sie weinen und mich fragen, ob sie bei mir nackt putzen darf. ich lehne das erst einmal ab und lasse sie betteln.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>heimseite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2012-06-21T10:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-von-obdachlosen-strichern/">
    <title>irgendwie von obdachlosen strichern...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-von-obdachlosen-strichern/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.styleon.de/crazy_things.html&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://herrtwiggs.com/touchy.gif&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;&lt;/a&gt;dienstag oder freitag, eine woche oder ein monat  wo ist da schon der unterschied? die tage vergehen schnell, die wochen sowieso. wenn man arbeitet, dann vergehen auch die monate derbe schnell. ja, ich arbeite und lästere in den pausen über arbeitslose, stricher, arbeitslose stricher und obdachlose. wenn noch zeit übrig ist, lästere ich auch über obdach- und arbeitslose stricher. stricher sind mein lieblingsthema, denn auch ich wollte früher gerne einer sein und mit meinem perfekten körper am lustmarkt dienen. doch schlug ich eine andere richtung ein, indem ich nichts aus meinem leben machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nun sitze ich hier gebeutelt vom tag und überlege, ob ich mich ganz spontan ins bett lege, um zu siechen. ein wenig träumen. von einer insel vielleicht. und von urlaub mit gutgebauten spaniern, die einem fruchtsäfte an den strand bringen und perfekt deutsch sprechen. dann würde ich erholt erwachen, einen weg durch den müll in meiner wohnung bahnen und meine zigaretten suchen. genüsslich würde ich sie rauchen und hoffen, dass mir niemals spanier fruchtsäfte reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor zwei wochen fuhr ich nach köln, um mit &lt;a href=&quot;http://www.sagittarius.de&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;sagittarius&lt;/a&gt; ein paar lieder aufzunehmen. es war wundervoll und ich kann nur sagen, dass &apos;the kingdom come&apos; großartig werden wird. hätte der pöbel musikgeschmack, würde er &apos;the kingdom come&apos; kaufen und ihm einen schrein basteln. ihm. dem werk. ich bin schon mehr als gespannt.&lt;br /&gt;
und nach der &lt;i&gt;recording session&lt;/i&gt; gingen wir auf eine party, auf der ich zum ersten mal alle lieder kannte. es gab noch nie eine party, auf der mir die musik zu meher als 90% zusagte. ich erinnere mich daran, dass ich sogar mal wieder das tanzbein schwang/schwung/schwänkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ansonsten ist nichts großartiges passiert. ich stehe täglich zeitig auf und fahre in die fabrik, um sätze zu basteln, die ich dann menschen schicke, die sie nötig haben. das ist eine wundervolle umschreibung, dass ich sie fast selbst glaube. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun ist erst einmal schluss. ich muss mich erholen und ein wenig an meinem weinchen nippen, der seit einem knappen monat unangetastet neben meinem kopfkissen wohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
arriwidertschi, ihr kleinen.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>heimseite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2011-02-11T16:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/wir-kommen-wieder/">
    <title>wir kommen wieder!</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/wir-kommen-wieder/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://www.herrtwiggs.com/tot.jpg&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
wie schnell die zeit doch vergeht. gestern schnüffelten wir noch heißkleber und heute langweilen wir uns schon. das muss ein ende haben. und das wird es. am dienstag. versprochen.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>heimseite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 herrtwiggs</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-vom-kaposi-sarkom/">
    <title>irgendwie vom kaposi-sarkom...</title>
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    <description>&lt;img style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://herrtwiggs.com/melanom.jpg&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;gerade überlegte ich mir, wie dieser blog eine neue ära einlenken könnte und es kam mir keine idee. doch dann, plötzlich, auch wenn dort kein komma hingehört, wenn auch nur aus dramatischen gründen, hatte ich die idee, dass ich frische, unbearbeitete fotos poste und etwas dazu schreibe. und eigentlich nimmt diese grandiose einleitung schon viel zauber, aber das ist mir egal. eigentlich wollte ich um diese zeit in der barebackfactory sitzen und einen kaffee trinken, aber ich bin mir nicht sicher, wann die öffnet. klingt sexy, nicht?&lt;br /&gt;
eigentlich warte ich gerade nur darauf, dass sich winamp öffnet, um rechte musik hören zu können. ich brauche um diese uhrzeit einfach etwas nationalstolz.&lt;br /&gt;
ok, ich war auf dem klo. es war diese urige party für menschen, die das selbe geschlecht lieben, mögen bzw. akzeptieren oder sowas. und irgendwann, auf einem meiner vielen kotzgänge, blickte ich auf meinen arm (siehe foto). mein erster gedanke war &quot;oh, ein kaposi-sarkom, das wird aber mal zeit.&quot; - der zweite gedanke war auch so.&lt;br /&gt;
einmal tief luft geholt, am &quot;kaposi&quot; gerieben. es löste sich. alles schien normal. ich roch kurz daran. es war kein lesbenkot. ziemlich langweilige geschichte, aber irgendwie hatte ich das bedürfnis, diese geschichte mitzuteilen. halt ein klo-gedanke. - gut, ich las es gerade noch einmal. es ist sehr flach, aber schauen wir mal, was daraus wird. es ist immer etwas zäh, wenn etwas neues eingeführt wird. so.</description>
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    <title>irgendwie vom freaktum...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-vom-freaktum/</link>
    <description>&lt;img style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://www.kammersieben.com/pic/blogpic/bell.gif&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;eben suchte ich im lidl nach pralinen für meinen opa, aber es gab keine. fast erschien es mir wie eine verschwörung der pralinen-gewerkschaft, die allen supermarktketten untersagt, pralinen in ihren märkten anzupreisen. es gibt in dieser welt so viele eigenartigkeiten, sicher auch eine geheimloge, die den absatz von pralinen überwacht und bestimmt, wo sich verkauft werden dürfen. und als ich gerade philosophierend durch die supermarktgänge waberte, sah ich ihn: herrn a.! herr a. war vor vielen jahren ein freund, vielleicht auch nur ein bekannter, der irgendwann den analverkehr für sich entdeckte und über nichts anderes mehr sprach. ein seltsamer mensch, mit dem ich tee zu trinken pflegte. irgendwann wurde mir dieser kontakt aber zu strange und ich ließ ihn &lt;strike&gt;einschläfern&lt;/strike&gt; einschlafen. gut, eigentlich verlief das alles irgendwie im sande, mir ist also kaum mitschuld zuzusprechen. &lt;br /&gt;
jahrelang habe ich das talent, keinen menschen zu begegnen. ich traf nie jemanden. weder freund noch feind. bis heute. eigentlich grüße ich zwischendurch auch pack, nur heute nicht. ich ignorierte ihn königlich und dachte mir neckische abkürzungen beim käse aus. aus dem augenwinkel beobachtete ich, wie er versuchte mich einzuholen. schnell warf ich mich vor die kasse, ließ meinen einkauf auf das band fallen, bezahlte freundlich mit karte und verließ diesen einst heiligen ort. ich wusste, dass herr a. darauf spekulierte, herauszufinden, wo ich wohne. zum glück verfügt mein ungeliebtes heim über einen hintereingang, den ich sofort benutzte. so sah es aus, als würde ich in dieser urigen siedlung hinter meinem haus wohnen. dort leben garantiert über dreihundert asoziale haushalte. er wird mich niemals finden, obwohl ich mir gerade nicht sicher bin, ob ich ihm vor einigen jahren meine aktuelle adresse mitteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eigentlich spreche ich gerne über analverkehr, aber nicht mit herrn a., der mir einst sein date mit dem schneckentreter vorstellte. es war ein hagerer mann, der durch das zertreten von frischen schneckenhäusern sexuelle erfüllung erlangte. früher nahm ich an, dass es toll wäre, fügte ich meiner freundessammlung freaks hinzu. eine eigene freakshow würde der reputation dienen und vielleicht vom eigenen freaktum ablenken. aber durch herrn a., der selbst unbewusst bekennender freak war/ist, lernte ich die abartigkeiten der gesellschaft kennen. unter anderen ein travestie-duo, das auf schlager stand, einen ritterlichen cosplayer, der in einer dreckigen wohngemeinschaft lebte und eine dicke frau, die sich künstliche rasta-zöpfe in ihr fettiges haar steckte. ich will mich nicht beschweren, immerhin ließ ich diese kontakte zu. ich war jung und dachte, die menschen wären alle so. und heute bin ich froh, das freaktum in meinem leben einigermaßen gelevelt zu haben. gut, eigentlich sind alle menschen freaks. jeder hat irgendeinen hau, ich schließe mich da selbst nicht aus. aber ich brauche keine menschen in meinem umfeld, deren dunkle geheimnisse ich kenne. es ist viel spannender, menschen zu treffen, bei denen man nur erahnt, dass sie an knabenschlüpfern schnuppern, ohne es jemals wirklich zu wissen. weniger information ist die beste lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gleich muss ich mich duschen. ich gewann vor einigen wochen einen duschkopf von grohe. ein schönes ding. es fühlt sich an, als würde man im regen stehen. mein alter duschkopf fegte mich wie ein wasserwerfer aus der duschwanne und es machte keinen spaß mit ihm zu duschen. doch jetzt ist es eine wonne. &lt;br /&gt;
außerdem gewann ich bei einem anderen gewinnspiel eine flasche jägermeister samt lizenzierten gläsern. mein leben ist perfekt. &lt;br /&gt;
achja, ich muss gleich duschen, denn heute hat mein opa geburtstag. er wird, glaube ich, 88 jahre alt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88 ist eine schöne zahl. *kicher*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine familie hat die grandiose angewohnheit, ständig zum griechen zu gehen. seit jahren gehen wir zu diesem griechen. wir machen nichts anderes. in diesem jahr bin ich sicher schon sechsmal dort gewesen. es soll nicht der eindruck geschehen, dass ich das alles öde finde, aber irgendwann kann ich diesen knoblauchquark nicht mehr sehen und dieses urige fleisch nicht mehr essen. gut, eigentlich finde ich alles öde und kann es kaum erwarten, wie einsam in meiner kellerwohnung zu weinen. dennoch wäre chinesisches essen eine wonne. oder sushi. ich stelle mir meine familie beim sushi-essen vor, wie sie ihre gesichter verziehen und mich dann fragen, was denn die hauptspeise sei. heimlich würde ich mich durch die bundeswehrhose fingern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jetzt ist es gut mit zeit totschlagen. ich habe eine lange reise vor mir, da sich auf meinem weg eine riesige baustelle befindet und deshalb alles umgeleitet wird. darum muss ich vorher zu meiner mutter fahren, um dort eine mitfahrt bei ihrem ehemalischen beschäler zu erbetteln. ich bringe beiden schokolade zur bestechung mit. das klappt immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit schokolade erreicht man alles. sogar weltfrieden.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-30T12:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-rot-lang-und-duenn/">
    <title>irgendwie rot, lang und dünn...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-rot-lang-und-duenn/</link>
    <description>&lt;img style=&quot;border: 1px solid ; width: 190px; height: 253px; float: left;&quot; src=&quot;http://www.kammersieben.com/pic/blogpic/kissas.gif&quot; hspace=&quot;6&quot; vspace=&quot;1&quot; /&gt;rot ist die hoffnung oder der untergang. bin mir da noch nicht so sicher. jedenfalls hatte ich einen traum, der sich wie drei stunden anfühlte. es war die längste loopingbahnfahrt meines lebens mit &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm0272479/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;Jesse Tyler Ferguson&lt;/a&gt;. vorher gab es einen testlooping, hinterher mussten wir uns klebereis, wahrscheinlich Koshihikari, unter die achseln und die nase schmieren, komische warme hauben aufsetzen und andere vorbereitungen für einen neuner-loop auf uns nehmen, der rückwärts passieren sollte. nur wenige menschen überlebten dies. ein lagerarzt musste die fahrgäste nach dem test-loop untersuchen und freigeben. mich wollten sie nicht fahren lassen, da meine kopfhaut gerötet war. Jesse Tyler Ferguson nannte ich die ganze zeit jörn, was ihn nicht zu stören schien. kurz vor dem loop erwachte ich und schlief sofort weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich stellte mir soeben einen freizeitpark mit stinkendem vomitationsbereich vor. es würde einen neben jedem fahrgeschäft geben. ein kleiner raum mit grauen wänden. im boden eingelassen würde sich eine schmutzige rinne befinden. kleine kinder und erwachsene würden wie figuren von dalí in diesem raum hocken, die leibchen mit magensaft besudelt. allein durch diesen intimen akt der selbstpreisgabe würde die völkerverständigung um ein hundertfaches verbessert. menschen könnten über kochrezepte sprechen, dabei auf ihren mageninhalt zeigen und erklären, dass das risotto in wirklichkeit eine viel schönere farbe hat.&lt;br /&gt;
jede stunde würde eine putzfrau aus angola mit einem feudel durch den raum wischen, dabei an den tod denken. sie kam vor jahren in das güldene land. sie wollte karriere machen. wie jede frau aus angola es sich hier erhoffte. studieren oder mcdonald&apos;s. irgendwas. dann einen doktor heiraten oder ausrauben. irgendwann würden sie in einer vomitations-area aufwachen und die welt nicht mehr verstehen. frau hegemann, ist das nicht ein schöner absatz für ihr nächstes buch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;insolvenznobelpreis&lt;/i&gt;, crazy bitch. wilde verleser markieren derzeit meinen weg. wohin ich schaue lese ich seltsame satz- und wortkombinationen (oder verfasse sie). lustige und traurige. ich sollte mir das lesen abtrainieren, macht eh nur müde. alles macht müde, sogar das schlafen. sprach am mittwoch beim kaffee darüber, wie grausam es wäre, würden wir fünfhundert jahre alt. meinem gegenüber gefiel diese idee. ich sagte, dass dreißig jahre vollkommen ausreichten. mit dreißig hat man alles gesehen, jede emotion bis zum bersten aufgebraucht. man hat geliebt, besuchte mindestens drei beerdigungen, sah mindestens eine staffel &quot;lost&quot; und aß verdorbenes gemüse. das reicht doch. nein, reicht es nicht. fünfhundert jahre mindestens, auch wenn man dafür seine seele dem teufel überlassen muss. &lt;br /&gt;
gut, ich mache nun noch die hundert voll und dann trete ich ab. werde in dieser zeit noch viel verdorbenes erleben. die jugend zum beispiel. oh, verschreiber gibt es auch. wollte &quot;juden&quot; schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im lidl steht seit kurzem ein sicherheitsbeamter und ich bin froh, dass ich diese umschulung nicht durchsetzte, um einer von ihnen zu werden. zwischen der tee- und saftabteilung steht er, schaut und langweilt sich zu tode. immer in der hoffnung, mit seinem schlagstock auf migranten einzuprügeln, die deutsche butter unter ihrer umstandskleidung aus dem supermarkt schmuggeln wollen.&lt;br /&gt;
jeder kunde wird bei eintritt beäugt und eingestuft, dabei die ganze zeit beobachtet. einige werden angesprochen, wie ich. nein, er wollte nicht in meine tasche schauen oder unter mein schwangerschaftskissen. er fragte mich lediglich, wo man in bremen noch &lt;i&gt;schwarz&lt;/i&gt; weggehen könnte. eine urige frage, weiß man doch, dass bremen seit jahren tot ist.&lt;br /&gt;
aber sicherheitsbeamte leben in einer anderen zeit. überwachungskameras sind ihre ärgsten feinde. zwischen ihnen gibt es eine geheime kompätischn: wer sieht zuerst den molkedieb? wer rettet die deutsche markenbutter?&lt;br /&gt;
oh, butter. ich habe die gesalzene butter für mich entdeckt. ja, mutter, die mit dem ganzen cholesterin. mich soll etwas aus dem supermarkt töten, wenn ich schon keinen führerschein besitze. und ich nehme auch nur die butter aus der normandie, denn die ist handgeformt. steht zumindest auf der packung. ich glaube das nicht wirklich, obwohl ich mich beim verzehr ständig intim berühren muss. stelle mir ein dorf vor, in dem butterbauern leben. seit generationen von jahren formen sie butter mit der hand. die hand, die dich liebt und fingert, formt hier noch gesalzene butter. hier wird die hand geehrt und nicht wie in angola, wo sie mit schmutzigen colaflaschenscherben jungfrauen ausbeutet.&lt;br /&gt;
in diesem dorf würde es täglich das butterfest geben und niemand wäre dem überdrüssig. butter ist besser als religion, sauberer als gott. lasst uns die butter feiern. yeah, baby, praise the deutsche butter aus der normandie.&lt;br /&gt;
ich will auch ein butterfest. gemeinsam mit meinen butterfreunden säße ich auf der veranda meines hauses und wir würden mehrkornbrot mit kalter butter essen. den ganzen tag. jeden tag. vielleicht sogar täglich. und alle fänden das toll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;kommst du zu meinem butterfest?&quot; - &quot;darf ich eine freundin mitbringen?&quot; - &quot;kein problem. ich liebe neue menschen.&quot; - &quot;sie ist nicht neu.&quot; - &quot;oh.&quot; - &quot;das ist nicht deine schuld.&quot; - &quot;ich weiß, aber butter ist dennoch für jeden da.&quot; - &quot;du bist so gut, ich werde dir ein butterpräsent zubereiten.&quot; - &quot;das ist nicht nötig.&quot; - &quot;ich bestehe aber darauf.&quot; - &quot;das ist nicht nötig.&quot; - &quot;in ordnung.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das leben wäre wieder toll, wie damals, als es noch den gesetzlichen eintopfsonntag gab. und in diesem leben gibt es das tägliche butterfest mit girlanden und alten freunden. ja, man muss alten freunden vergeben können, nur so wird das eigene butterfest ein wahrer erfolg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun muss ich specksteintöpfchen kaufen.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-12T10:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-vom-strom-der-zeit/">
    <title>irgendwie vom strom der zeit...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-vom-strom-der-zeit/</link>
    <description>gott, was kommt da noch alles auf uns zu? schreibblockade, magiestufe für &quot;geistergang&quot; zu niedrig, depressive allgemeinverstimmung und keine schokolade im haus. grauenvoll. wenigstens ist ein neuer computer im haus, der lang vergessene dinge in die wirklichkeit umsetzt. hinzu kam die rückkehr des klaviers und eine nachträglich zum wiegenfest per post geschickte sachertorte. das sind aber nur kleine bruchteile, die täglich versuchen, irgendwelche wunden temporär zu kitten. mmh, wie toll nun eine tafel schokolade wäre. am besten mit marzipan drin. marzipan ist toll. hatte ich lange nicht. ich giere danach. auf der sachertorte war ein wenig davon. aber das reichte nicht. ich sollte diese rohmassen-stangen kaufen und marzipan fressen bis ich kotze. das ist ein toller plan. marzipan-rohmasse gleich auf den einkaufszettel gesetzt. steht nun direkt unter weinbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja, &lt;a href=&quot;http://www.twitter.com&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;twitter&lt;/a&gt; beraubt mich oft meiner worte. die dinge, die ich bloggen wollte, landen dann dort. microblogging nennt es sich. ein widerlicher begriff. und eigentlich auch fast nutzlos. in 140 muss man es schaffen, sich auszudrücken. irgendwelche leute lesen das dann. so wie hier. dann gibt es dort &lt;a href=&quot;http://www.twitter.com/frauenfuss&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;frau fuss&lt;/a&gt;, die ihre follower zeichnet. &lt;a href=&quot;http://twitpic.com/photos/Frauenfuss&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;&quot;ich male meine follower&quot;&lt;/a&gt; - kurz: #immf.&lt;br /&gt;
sie verewigte mich auch schon. stehe ja darauf, irgendwo verewigt zu werden. dann kann man, falls ich von einem flügel erschlagen wurde, die verewigungen anschauen und sich freuen. &quot;das war twiggs!&quot;, sagen sie dann. und im grabe freut man sich dann. gut, bis dahin ist noch etwas zeit. arbeiten wir also weiter an eigenen verewigungen. halten wir uns für die nachwelt frisch. die ahnen haben es z.b. mit tabakläden in schlesien vorgemacht. es liegt in den genen. ich kann da also gar nichts für, dass ich diesen verewigungs-fimmel in mir trage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wollte heute eigentlich die königin anrufen, doch wieder lag ich nach einem mittagsschlaf mit totaler überlänge lethargisch im bett. das muss aufhören! morgen muss ich mir dringen obst kaufen, vielleicht auch zink. täglich durch die gegend spazieren, sobald die müdigkeit anklopft. ja, das ist ein plan. ein guter. und er hält sicher auch nur einen tag. aber ihn anzugehen, ist sicher eine richtig gute sache. der rhythmus muss einfach neu programmiert werden. dann freut sich auch die lisa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun ist es schon wieder so spät. schokolade kann ich heute keine mehr kaufen. das ist der nachteil der nacht. die tanke ist zu weit und dort kostet eine tafel schokolade soviel, wie ein monatsgehalt in indien beträgt. das ist unschön. kaufe doch nur schokolade für 39 cent. mehr gebe ich dafür nicht aus. man muss eh derzeit jede mark zweimal umdrehen, was auch immer diese redewendung uns mitteilen möchte. ich drehe meine münzen ständig in der hand, aber sie wollen einfach nicht im wert steigen. mache ich da etwas falsch? liegt es daran, dass es nicht mehr &quot;mark&quot; heißt? ich werde es &lt;a href=&quot;http://www.gutefrage.net/frage/jede-mark-zweimal-umdrehen-was-bringt-das&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Es heißt in einer alten Redewendung, dass man in schweren Zeiten die Mark zweimal umdrehen muss. Ich habe das versucht, doch leider bringt es mir nicht viel. Der Wert bleibt immer gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mache ich da etwas falsch?&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun muss ich ins bett oder so tun. vorher werde ich mich indiskret berühren. das ist pflicht. nicht nur für künstler. &lt;br /&gt;
ferner verspreche ich, ab morgen ein besserer mensch zu werden.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>heimseite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-27T22:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-von-der-europawahl/">
    <title>irgendwie von der europawahl...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-von-der-europawahl/</link>
    <description>&quot;&lt;i&gt;liebe zigarettenbarone, wenn ich euch sonst schreibe, lobpreise ich eure strategie, das land zu vergiften. ich huldige eure wilden ideen zur weltherrschaft und lasse kein krummes haar an euch kommen. doch heute schreibe ich euch in einer sehr persönlichen angelegenheit und möchte mich einfach nur stumpf bei euch auskotzen. es geht um eure automaten. fein, sie sind hübsch anzusehen, sind formschön und so. aber es geht mir mehr um die ausweiskontrolldurchschiebegeräte, die bei regen nicht funktionieren. ja, ich gehöre zu diesem folk, das keine geldkarte oder ec-karte mit chip besitzt, doch gelegentlich mögen einige automaten auch diese nicht erkennen. mit den personalausweisen ist es ähnlich: regnet es, so werden sie nicht erkannt. oftmals verbringe ich tage vor einem automaten und verliere fast die lust am rauchen. ist das eure intention? ich glaube kaum. wir möchten mit stil zigaretten kaufen. wir wollen später auf dem sterbebett liegend an die decke des dorfkrankenhauses schauen und sagen können: &quot;wir haben mit stil unsere zigaretten gezogen!&quot; . kuss, eure marion.&lt;/i&gt;&quot; - sicher werden die zigarettenbarone sich diesen brief zu herzen nehmen und ihn in der kantine aufhängen, wo sie täglich leber mit zwiebeln essen. dennoch hat marion recht. marion hätte es sich niemals erträumt, einmal in ihrem leben recht zu haben. wird sie doch führ ihre eigene meinung vom betrunkenen ehemann geschlagen. schon immer waren eigene meinungen gefährlich. auch noch heute, wenn sie zu abstrakt ausfallen. huch, mein kaffee ist leer. woher bekomme ich nun input? egal.&lt;br /&gt;
wie marion ergeht es vor allem sonntags millionen von deutschen. gut, sicher sind es nur drei, aber dennoch ist der sonntag allgemein fieser tag. jedes geschäft hat geschlossen. die tabakläden der zigarettenbarone schließen werktags schon um sechs. fast jede frau, die marion heißt, steht bis fünf uhr am nachmittag in der wohnung und tüdelt irgendwas auseinander oder kommt gebückt ihren ehelichen pflichten nach. sie hat also keine zeit, sich den zigarettenbaronen zu unterwerfen. armes ding. leider besitzt sie auch nicht den iq für klassische musik und auch keine ec-karte mit chip. so muss sie im regen mit ihrem personalausweis zigaretten am automaten kaufen. und das ist sehr bitter. die problematik, die marion schon in ihrem umwerfenden brief beschrieb, ist auch hier wieder an der tagesordnung. wenn marion nicht bis sechs mit drei schachteln &quot;pall mall&quot; in blau daheim ankommt, muss sie dienstag beim elternabend erzählen, sie sei wieder einmal von der treppe gefallen. wie immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber das soll mir alles egal sein. ich besitze eine karte mit chip und menschliche schicksale interessieren mich die bohne. ich habe selbst mein eigenes dingens zu schleppen. jeder hat sein dingens zu schleppen. ich habe sogar vergessen, wie es hießt. so sehr unterscheide ich mich von den menschen, die wissen, wie ihr dingens heißt. und das macht mich fast zu einem baron. oder sind die menschen, die sich ihrem dingens sicher sind eher die barone? ein gedanke, den ich niemals ausführte, da er mich schon damals nicht interessierte. und wieso habe ich meinen kaffee schon ausgetrunken? ich wollte erst zwei becher kaufen, doch wusste ich nicht, wie ich sie nach hause schleppen sollte. ich bin single und wohne im ghetto. hier ist zur zeit niemand, der mir unter die arme greifen könnte, der mir nicht heimlich &lt;strike&gt;das porte&lt;/strike&gt; die geldbörse entwendet. &quot;klaut&quot; ist ein ekelhaftes wort. das benutzen die leute, die sich diesen sport zum lebensunterhalt machten. &lt;br /&gt;
gerade fand ich in einer tüte donuts, die eigentlich doughnuts heißen. teignüsse. sehr originell, aber man darf einfach in der heutigen zeit nicht so viel nachdenken. gedanken sind gift. einfach konsumieren. farbstoff e203? nie gehört. konsumieren. wird schon nicht schlecht sein. kommt immerhin von der industrie. die industrie ist gut, denn wir sind die industrie. und wir sind das volk. und das volk will nichts böses. arschlecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor einer stunde war ich wählen. wenn du das liest, ist es sicher schon drei stunden her. aber das macht nichts. die stimme zählt, wähle auch du! - wie schön wäre es, könnte ich das kühle metall eines bolzen spontan durch meine schläfen gleiten spüren. ich wäre entzückt und würde mit den anderen schmetterlingen einen bau aus dingens bauen. gemeinsam würden wir in den süden fliegen und robert besuchen, der dort wohnt. er besitzt eine eigentumswohnung, die ihm seine eltern damals kauften. er wohnt dort ohne irgendeinen grund. wenn es regnet, schaut er zum fenster heraus und findet das toll. er spruckt zerkaute schokolade auf migranten. arbeit hat er keine. aber ich schweife ab.&lt;br /&gt;
wählen war ich. deutschland retten. daheim bleiben ist kacke. wer nicht wählen geht, darf auch nicht später meckern. wer die cdu wählt, hat eh verloren. zensursula, du kleine hure. bist ja nur neidisch, weil dir keiner emails mit emoticons schreibt. sei froh, das ist der letzte dreck. irgendjemand dort draußen kann dir sicher die farbe der liebe zeigen. nein, baby, ich bin es nicht. und irgendwann wachst du auf und schaust zurück. dein kissen ist voller haare und wilden gedanken liebloser nächte. an deinen lippen kleben die lügen. und robert spuck schokolade auf dich. und da schweifen wir wieder ab. wollte ich doch gerade davon berichten, wie ich heute morgen deutschland rettete. aber leider habe ich nun den faden verloren und denke an meinen kaffee zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja, mein kleiner kaffee. die maschine für den großen kaffee war defekt. sicher wieder so eine verschwörung. jedenfalls nahm ich den kleinen kaffee mit nach hause, nachdem ich auf neun promille wählen war. in der backstube, die gerne so heißen würde, nahm ich einen von diesen plastikdeckeln mit, die man über seinen becher zu stülpen vermag, damit es nicht in den becher regnet. bei jedem schritt glitt mir heißer kaffee über meine zarten arbeiterhände. ich war erregt. nicht sexuell. eigentlich überhaupt nicht. ich wollte irgendeinen abwegigen satz einbauen. und es widerte mich an. ja, es machte mich rasend. heißer kaffee auf junger haut. kaffee, der in den becher gehörte. und als ich daheim ankam, war der becher schon so weich, dass ich seinen inhalt sofort austrank, ohne ihn zu genießen. und nun sitze ich hier kaffeelos. ich könnte vor wut heulen, doch dafür fehlt mir die kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorhin war ich auf dem hafenfest in vegesack. in einer lustigen runde wollten wir uns freaks anschauen. es regnete dabei. passendes wetter für robert. der alkohol wollte nicht die gewünschte wirkung im hirn aktivieren. so schlenderten wir gelangweilt durch die menschenmassen. &quot;&lt;i&gt;eine pumpgun.&lt;/i&gt;&quot;, dachte ich. kaufe sie dir jetzt, bevor sie mit deinen lieblingsspielen verboten wird oder bevor du eine psychische unreife erreichst und keine mehr kaufen darfst. mit einer formschönen pumpgun könntest du die probleme anderer menschen lösen. ja, mit einer pumpgun wirst du zum erlöser. und wenn ich mir die letzten sätze noch einmal auf der zunge zergehen lasse, wundert es mich nicht, dass du seit fast drei jahren ledig bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sharon farber spielt mir gerade depressive musik ins ohr. besser als frühstücksradio. beim frühstücksradio sprechen sie ständig vom kaffee. das würde mich daran erinnern, dass ich keinen mehr habe. außerdem würde ich sofort &quot;baumwollpflücker&quot; assoziieren und schlechte laune bekommen. und bei schlechter laune würde ich lust auf kaffee bekommen und noch schlechtere laune bekommen. und gerade fiel mir auf, dass ich gelegentlich einen buchstaben auslasse. auch ich muss in letzter zei kürzer treten. fehlende buchstaben sind keine racheakte an meine leser, eher ein hilfeschrei der literatur. kreisch. welche schöner satz. ich sollte ihn an irgendwelche toilettenwände schreiben. nicht unbedingt mit kot. aber es wäre eine überlegung. laufe ich noch einmal zur backstube zurück und kaufe mir einen kaffee? oh. ich habe instant-kaffee daheim. habe ich auch kaffeeweißer oder ähnliches pulver? koks? nein, nicht mehr. moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fehlanzeige. trinken wir halt quellwasser aus irgendeiner quelle, die nach einem schönen ort benannt wurde. ein ort, an dem man gerne ferien macht. dort schaut man dann aus einem fremden fenster und träumt von der freiheit. drei tage später nässt man sich wieder in seinem büro ein und träumt von tanja. das ist immer so. urlaub macht nachdenklich. und um das zu vergessen, besucht man im urlaub einen zoo. dort schaut man sich exotische tiere, kauft popcorn und füttert damit die affen. man winkt den elefanten lustig zu. das macht man auch mit anderen tieren, nur fallen mir gerade keine ein. außerdem bin ich derzeit gehemmt und kann schwierige tierarten nicht schreiben. &lt;br /&gt;
oft erinnere ich mich an diesen einen tierpark, der so wirke, als hätte er niemals geöffnet. die käfige waren teilweise unbewohnt und die gitter rostig. fast so wie in &quot;lost&quot;. hier und dort fand man ein trauriges tier. man konnte oft nicht erkennen, was für ein tier es war. man raschelte kurz mit der leeren popcorn-tüte und lockte es hervor. es tanzte trauernd einen tanz. was sollte man auch sonst mit einem tanz machen. dann erkannte man, dass es sich um ein hässliches tier handelte und ging zum nächsten zwinger, in der hoffnung, sein lieblingstier zu orten. nach zwei rundgängen atmete man tief durch und fuhr nach hause. daheim zeigte man dann postkarten, die man dort kaufte, erzählt von wilden abenteuern und erfindet eine photosafari. wie bei zelda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gott, es ist mittlerweile halb elf. längst wollte ich schlafen, doch mein rhythmus ist durcheinander. &quot;rhythmus&quot; ist ein schönes wort. es schreibt sich so merkwürdig. schreibt man es zweimal hintereinander, betritt man einen tranceartigen zustand. das ist mir aber noch nie passiert. aber es gibt so viele schöne wörter, die auf der zunge zergehen, spricht man sie schnell hintereinander. tür. zopf. maschine. rührteig. garten. frühlingsblume. periode.&lt;br /&gt;
&quot;wunderschön&quot; und &quot;hübsch&quot; gehören auch noch dazu. aber mehr als neun lieblingswörter sollte man nicht haben, sonst gilt man als eitel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der blick aus dem fenster sagt mir, dass es noch immer regnet. aber das ist eigentlich vollkommen egal. meine lust auf kaffee steigerte sich, während ich davon schrieb. eigentlich wollte ich damit bezwecken, den kaffeedurst zu vergessen. ebenfalls eine fehlanzeige. ich hasse mein leben. immer lust auf kaffee und keiner da. der kaffeeweißer so hart wie kreide. schreibe parolen an die wände dieser stadt mit kaffeeweißer, mein hirn tanzt mir entgegen zu musik, die die sinne liebkost. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein quellwasser kommt aus frankreich. dort war ich 1994 und suchte diesen turm wie blöd. nein, nicht den schiefen. dieses ding, das aussieht wie ein baugerüst im osten. und frankreich machte mir angst. dort fand ich zum ersten mal cola in einweg-plastikflaschen. doch das plastik war dünner als hier in der zivilisation. es war fast wie zellstoff. aufregend. man mochte die flasche kaum bewegen. aufregend. aber das schrieb ich schon eine zeile vorher. und man trank so vorsichtig, fast wie ein spatz auf der suche nach einem touristenhotel in zimbabwe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber, nun gut. ich muss mich nun vom spannenden europawahl-morgen erholen und eine schachtel zigaretten rauchen. das leben ist zu kurz, um sich zu grämen. das passt zwar gerade überhaupt nicht, aber ich möchte später nicht hören, dass ich es nicht erwähnte. leben wir, als sei es unser letzter tag. carpe diem. lebe deine träume, träume nicht dein leben. gierige arschfotze sucht heißen hengst. - alles typische headlines unsagbar langweiliger &lt;a href=&quot;http://www.gayromeo.de&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;gayromeo&lt;/a&gt;-profile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erholt euch gut, kinder der nacht. falls ihr einen schuss hört, denkt an mich.</description>
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    <dc:subject>heimseite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 herrtwiggs</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-ist-heute-jubilaeum-2003-2009/">
    <title>irgendwie ist heute jubiläum (2003-2009)...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-ist-heute-jubilaeum-2003-2009/</link>
    <description>es begann am 7. mai 2003 mit diesem eintrag:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;ein tag, irgendwie...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
wieder ein tag fast vorbei. was soll ich schreiben? er war wieder unter aller sau, ein richtiger verfickter tag, an dem man eher sterben möge, als das haus zu verlassen. ja, sterben wir. in einem kugelhagel der erkenntnis. ich gehe nicht allein. nehme einige leute mit. &lt;br /&gt;
die sonne schien heute zwar, aber glücklich hat sie mich nicht gemacht. wie denn auch? photosensibilisierung. tolles wort. tolle gabe. ich liebe es, von jedem tollen ding etwas zu bekommen. habe bestimmt keine, aber sie wird kommen, nachdem die schachtel pillen aufgebraucht ist. man wird sehen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst fand ich das bloggen doof, so wie ich twitter doof fand und mittlerweile mehr nutze als den blog. doch dann packte mich die lust zur selbsttherapie. fast täglich verfasste ich kleine geschichten des alltags. wie diese hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;irgendwie juckt mein hirn...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
heute kam die erinnerung zurück. ich stand mal auf den jungen in der blauen schlaghose. er war voll nicht mein typ, doch fand ich ihn hipp und cool. er hatte welliges, gelocktes, mittellanges, gestuftes und sonstwie fluffig gemachtes haar, ein lächeln und so. ich wollte auch, dass er mir seine telefonnummer auf die hand schrieb, so wie er es bei den mädchen tat. ich rief an. eigentlich soll man ja bis zu drei tage warten, aber ich rief am nächsten tag an, lud ihn zum kaffee ein. er kam. ich himmelte ihn an. er war nur wegen des kuchens da. kleine sau...[&lt;a href=&quot;http://thetwiggs.20six.de/thetwiggs/art/398135/irgendwie_juckt_mein_hirn_&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;irgendwie traumhaft und so...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
während ich darauf lauere, tote ratten per post geschickt zu bekommen, salbt die kleine welt meine ausgemergelten äuglein mit dem glück, das mir niemals zu gehören schien. viel zu lange lief ich durch das finstere tal bzw. durch die dreckige großstadt.&lt;br /&gt;
damals war das vielleicht lustig, den ewig einsamen lonely-bad-motherfucking-guy heraushängen zu lassen, der sich billige polnische huren per internet nach hause bestellt und zum aufstehen eine flasche burbon trinkt. doch das war einmal. man wächst ja irgendwie an sich selbst, reift - und irgendwann platzt der überreife wassermelonen-kopf. &apos;splat!&apos; - macht es dann. und alle leute gucken kurz, gehen dann wieder zurück in ihre kargen führerhäuschen, bedienen irgendwelche schmutzigen maschinen oder steigen über ihre nachbarin her...[&lt;a href=&quot;http://thetwiggs.20six.de/thetwiggs/art/398228/irgendwie_traumhaft_und_so_&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;die fliege&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&apos;mann, hat die scheiße eine willenskraft!&apos;, dachte ich in einem moment. vielleicht war es auch der andere. möglicherweise war es auch ein anderer gedankenlaut. vielleicht dachte ich auch überhaupt nicht. ich sah lange bei ihrem trauerspiel zu, verlangte ihren tod. denn heute verirrte sich eine fette fliege in der welt zwischen dem fliegengitter und den fenster. wie sie dort hinkam, vermochte mir ihr leidendes summen und das flattern ihrer illustren flügel nicht verraten.&lt;br /&gt;
ich schloss das fenster und sah zu, wie sie krampfhaft versuchte der sonne entgegen zu fliegen. doch das gitter setzte diesem vorhaben ein jähes ende. so legte sie sich resignierend auf die linke seite, kämmte sich die braune lockenpracht aus ihren tausenden von augen und schlief ein...[&lt;a href=&quot;http://thetwiggs.20six.de/thetwiggs/art/398268/die_fliege&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von 2003 bis 2005 sollte mein verbloggte zuhause auf &lt;a href=&quot;http://thetwiggs.20six.de&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;20six&lt;/a&gt; sein. es war eine der ersten deutschen blog-plattformen, über die ich in einer zeitschrift las. damals wusste ich noch nicht, was der ganze sinn dahinter ist und hätte auch nicht damit gerechnet, dass weblogs so einen großen trend einschlagen würden, der irgendwie noch heute anhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch 20six verbündete sich 2005 mit einer anderen plattform, überarbeitete ihr system, übernahm eine neue software und vereinfachte die eingabe der einträge. das widerte mich an. es war nun alles idiotensicher. und die idioten wurden durch diese änderung auch angezogen. sie verweilen noch heute dort. es war zeit, schweren herzens eine neue bleibe zu finden. ich fand twoday.net und verliebte mich. mein erster eintrag auf twoday.net war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;irgendwie umgezogen...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
ich habe mein altes blog auf 20six verlassen. knapp drei jahre habe ich dort mit liebe geschrieben - doch nun, nach einer sofwareumstellung und der dadurch resultierenden verschlechterung der seite, habe ich beschlossen, hier mein neues lager aufzuschlagen. &lt;br /&gt;
noch wirkt hier alles so leer, aber ich denke, dass in kurzer zeit auch hier ein schönes weblog entstehen kann. da bin ich mir eigentlich sicher. &lt;br /&gt;
das sollte erstmal als beitrag reichen. ich muss mich noch etwas um das layout kümmern...[&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/month?date=200512&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der neue anfang fiel mir sehr schwer. die neue umgebung war so fremd und viele dinge einfach zu anders. und doch fuchste ich mich sehr schnell in die twoday-software hinein und modifizierte mein layout, um es einzigartig zu machen. ein neues blog war geboren. ein neuer name auch. aus &quot;the twiggs&quot; wurde &quot;herr twiggs&quot;. das klang erwachsener und deutscher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;irgendwie war früher alles besser...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&apos;ach muschu, dachtest du wirklich, dass eine party grandios wird, auf der die verschiedenen tanzebenen floors heißen? fandest du die idee nicht schon vorher recht abwegig, samtlappen und gothics unter einem dach tanzen zu lassen? mein herz, hör auf zu weinen. schone deinen lidstrich!&apos; - würde lisa sagen, wäre sie keine fiktive freundin und lebendig. mit zittrigen händen, die nach alter schmecken, würde ich ihr blondes haar kneten und ihr somit recht geben. lisa ist weise. und fünfzehn. mittlerweile. sie wohnt in dem vergilbten schuhkarton neben meinem bett und berät mich in ausweglos erscheinenden entscheidungsfragen. sie ist stets die erste, die ich um rat frage. sie weiß zu jedem thema etwas zu sagen. oft muss ich gar nicht erst den deckel ihrer behausung öffnen. sie hakt sich in meine gedanken und versprüht pures glück. lisa hätte mich von der gestrigen party sicher abgehalten, tat sie auch, aber ich wollte nicht auf sie hören. das haben wir nun davon...[&lt;a href=&quot;http://herrtwiggs.twoday.net/stories/4410538/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun warten weitere sechs jahre auf mich. oder mehr. vielleicht werde ich auch morgen von einem bus angefahren. man weiß es nicht. freuen wir uns also auf die zeit, die noch bleibt. ich bin noch lange nicht müde, auch wenn es gelegentlich so wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein kleines blog, wenn ich alkohol im hause hätte, würde ich nun auf dich trinken. leider ist die minibar leer. ich stoße am wochenden auf dich an. dann lassen wir die hüllen fallen und rennen nackt durch unsere entartete stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kuss auf die stirn.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>heimseite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-07T21:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-vom-brunata-mann/">
    <title>irgendwie vom brunata-mann...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-vom-brunata-mann/</link>
    <description>seit halb drei bin ich wach, davor schlief ich eine stunde und davor schlief ich sicher noch viel mehr. doch nun bin ich übermüdet. an schlaf ist noch nicht zu denken, denn ich wenigen minuten wird der heizungsableser kommen und - was ziemlich offensichtlich ist - meine heizungen ablesen. in zwei wochen trudelt dann eine abrechnung ein, die es zu bezahlen gilt. danach nagt man wieder am hungertuch und wartet erneut ein ganzes jahr darauf, abkassiert zu werden. so, genug geheult für heute. freuen wir uns. kreischen wir laut. so laut wie nie zuvor. ich habe donnerstag sechsjähriges blogger-jubiläum, obwohl ich das sicher nicht verdient habe. in diesen sechs jahren sind einige aufregende geschichten entstanden, viel quark dazwischen. aber ich werde den kommenden donnerstag dazu nutzen, ein paar geschichten von 2003-2009 auszuwählen, um sie dann hier zu präsentieren. gut, die auswahl von 2009 wird nicht so schwer werden, da ich mich in letzter zeit recht rar machte. ich könnte nun damit kommen und sagen, es sei die zeit die mir fehlt, doch das wäre gelogen. es ist auch nicht das wundervolle wetter, das mich täglich an den strand kettet. keine ahnung, was es ist. aber es ist auch egal. man schreibt den blog ja eher für sich selbst, nicht wahr, kitty?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die derzeitige freizeit verbringe ich mit der xbox, dem microblogging und anderen kuriositäten, wie sonnenbädern auf befreundeten grünflächen oder knäckebrot. ich liebe knäckebrot. ich esse nichts anderes mehr. mein stuhl dankt es mir täglich. knapp einmal die woche geht es zur plasmaspende. so kann ich mit reinem gewissen sagen, dass ich trotz der kreativen knappheit doch etwas für die menschheit tue. ich bin nebenberuflich lebensretter. &apos;nebenberuflich&apos; ist ein tolle wort. besonders, wenn man keinen beruf hat. das wird sich garantiert demnächst ändern. einen zuhälter habe ich bereits gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine nachbarn regen mich noch immer auf. ab halb acht trampelt das kind durch die wohnung. vorher wird schon stundenlang gehustet. gegen acht drehen hier die waschmaschinen auf hochtouren. zwischendurch wird erneut eine stunde lang schleim gehustet. oftmals direkt vor meiner haustür. so kann ich die ekelhaften brocken förmlich schmecken. es ist traumhaft, in diesem haus zu leben. nicht zu vergessen sind meine fenster zu garten. durch diese schauen meine nachbarn liebend gerne in meine wohnung. sollte ich die ehre haben, sex empfangen zu dürfen, verkörpern sie mein auditorium. &lt;br /&gt;
durch all diese faktoren fühle ich mich derzeit recht gläsern. es kommt mir vor, als wären meine wänze aus papier. pergament, bestimmt. ich höre zu viel. es ist mir lieber, nachbarn zu haben, von denen man so gut wie nichts mitbekommt. nachbarn, die vielleicht drei wochen leblos in ihren wonungen liegen. ja, ein anonymes haus wünsche ich mir. gut, hier ist es teilweise auch anonym. mir begegnen nach fünf jahren noch immer nachbarn, die ich niemals zuvor gesehen habe. diese leute grüßen auch nicht zurück. wahrscheinlich sind es einbildungen meinserseits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wo bleibt dieser ableser? ich möchte ein wenig an die frische luft. mich mit einem spannenden buch in den park setzen. vielleicht auch nur kurz zum kippenautomaten. &lt;br /&gt;
meine gute tat für heute wird es sein, zwischendurch nicht zu schlafen. so kann ich fröhlich gegen 20h ins bett fallen und am nächsten morgen um sieben uhr mit den vögeln die würmer fangen. und schon jetzt weiß ich, dass ich spätestens gegen 14h im bett liegen werde, bis 19h schlafe, um dann bis 12h wieder wach zu sein. ein teufelskreis. ich hasse mein leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich muss dringend defäkieren. der mann war noch immer nicht da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oh, er war gerade da. nur eine minute hat das gedauert. diese männer verstehen ihr handwerk. sicher sind sie wundervolle gatten, die ihre frauen reich beschenken und ihnen täglich frische blumen von der tankstelle mitbringen. ja, so sind sie, die heizungsableser. in jeder stadt haben sie fans, die ihre namen auf frischen wiesen tanzen oder mit glühenden weidenkätzen in den himmel schreiben. &lt;a href=&quot;http://www.brunata.de/&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;brunata&lt;/a&gt; und ein traum wird wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doppelkreisch. &apos;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Wvo0DlNEY5I&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;prototype&lt;/a&gt;&apos; muss ich besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so, ab in den wald nun.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>heimseite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-04T10:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-eitergelb/">
    <title>irgendwie eitergelb...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-eitergelb/</link>
    <description>ich bin ein gebranntes kind. was für ein satz. so würde sich der klappentext meiner autobiografie lesen. dadurch würde sie zu einem verkaufsschlager werden und bräuchte kaum inhalt. aber leider ist noch keine zeit, um sie zu schreiben. das gebrannte kind ist noch jung, auch wenn es sich im spiegel so alt findet, dass es sich gelegentlich vor schreck erbricht.&lt;br /&gt;
gebrannt ist es, weil es jeglichen eigenlärm zu vermeiden versucht. ja, ein ruhiges kind ist es. es hält sich an die mittagsruhe, hört leise seine musik und ist stets freundlich zu seinen nachbarn. dieses kind als mieter zu haben, ist wie ein traum vollmundiger schokolade auf entfernten brüsten. doch heute morgen machte das kind, das ja eigentlich ein ausgewachsener junger mann ist, lärm. er, der junge mann, holte seine mülltonne zurück ins haus und stieß mit ihr extra an alle möglichen wände. er hob die tonne sogar an und ließ sie graviation spüren. der polnische nachbar beobachtete ihn dabei, fand das spektakel verwirrend und warf dem jungen mann einen komischen blick zu. gut, die nachbarn schauen immer komisch, wenn der junge mann seine kellerwohnung verlässt. wahrscheinlich haben kellerwohnungsmieter eine aura der eigenartigkeit um sich. sie ist eitergelb. eitergelb ist sicher eine neutrale farbe, dennoch so gelb wie eiter. und eiter ist nie neutral. eiter schiebt bakterien aus den wunden. wie romantisch das klingt. &quot;ich eitere - und das ist gut.&quot;&lt;br /&gt;
jedenfalls ist die zeit der rücksicht vorbei. nun bekämpfe ich, der junge mann, das kind, feuer mit feuer. die nachbarn halten sich nicht an die geheimen regeln, an die er sich immer hielt. gut, die nachtruhe hält er schon ein, obwohl er das sicher nicht müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gott, klingt das alles rebellisch. es ist nur so, dass ich heute morgen um kurz vor acht von lautem mülltonnenkrach geweckt wurde. irgendjemand lauerte wohl schon einige stunden vor meiner tür und dachte, dass es erlaubt ist, ab acht uhr in der frühe mülltonnen eine steile treppe hinunter zu werfen. mein schlaf war eh komisch. ich träumte von den kreaturen aus einem film, die schlafende beobachteten und darauf warteten, mit ihren zungen in die intimen gedanken ihrer opfer vorzustoßen. &lt;br /&gt;
der krach vor meiner tür weckte mich. und kurz darauf wurde wieder wäsche gewaschen. es kommt mir oft so vor, als würden die meisten menschen dieses hauses ihe zeit nur im keller verbringen. gut, bei mir trifft diese tatsache zu, da sich meine wohnung hier unten befindet. die wohnung mit den eitergelben wänden. hier ist alles eitergelb. auch die träume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die welt ist trist. da erfreut man sich an der frühlingsstimmung aus der weichspülerflasche. sie überdecken damit den geruch ihres faden lebens. oder den geruch ihres alters. ich kann es trotzdem hinter ihren weichspülerfassaden riechen. ich rieche ihre lügen. ihre aufgesetzte freundlichkeit verbergen sie hinter weichspüler. &lt;br /&gt;
einst beobachtete ich meine nachbarn, wie sie weichspüler direkt aus der flasche tranken und sich dabei intim streichelten. und dieser satz war eindeutig gelogen, dennoch ist es eine schräge vorstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gerade erklingt michael nyman wieder einmal in meinem eitergelben raum und erfreut mich mit seiner musik. schöne musik für einen grauen morgen, der ein grauer tag bleiben wird. vorhin kaufte ich saft verschiedener früchte und gemüsesorten, zudem noch käse. und wenn ich mir die produkte und ihre verpackungen ansehe, stelle ich unverwundert fest, dass auch sie eitergelb sind. alles hier ist unmerklich eitergelb. mein leben ist eiterhaft. &quot;lebe heiter eiter!&quot; - und nach diesem satz band ich mir eine alte frau um den hals und lebte fortan unter wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gestern sah ich &quot;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=MRJA3lN0xCQ&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;the haunting in connecticut&lt;/a&gt;&quot;. er erinnerte mich sehr an amityville, ebenfalls eine auf wahren begebenheiten basierende spukgeschichte von einer familie, die von bösen geistern heimgesucht wird, die in ihrem haus &lt;strike&gt;weichspüler trinkt&lt;/strike&gt; lebt. ich störte mich schon immer an dem zweiten &quot;c&quot; in &quot;connecticut&quot;. und aus diesem grund möchte ich dort auch nicht wohnen. der film bot zwar auch nichts sonderlich neues, ist aber schaubar. teilweise auch durchschaubar und hinterlässt zwischendurch auch das gefühl von einem alten &quot;&lt;a  target=&quot;blank&quot;&gt;poltergeist 2&lt;/a&gt;&quot;. und eigentlich griff der film alles auf, was wir schon kennen: es gibt einen jungen mann, der für verrückt gehalten wird, da er in seiner derzeitigen situation tote menschen sehen kann. erinnert alles zuerst ein wenig an &quot;&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/The_Sixth_Sense&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;the sixth sense&lt;/a&gt;&quot;, denn der priester, den er kennenlernt, sagt ihm, er müsse die toten fragen, was sie denn von ihm wollen. und ein priester ist in solchen filmen immer wichtig. denn priester entdecken oft das böse. und welcher film hat keinen priester? und &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Amityville_Horror&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;amityville horror&lt;/a&gt;&quot; besaß ebenfalls einen priester, der gegen das böse kämpfen wollte. und ebenfalls besaß dieser film auch gebrechliche kinder, die durch ihr unheil hinter die fassaden blicken konnten. &lt;br /&gt;
mit alten schrecken wartet dieser film auf und versucht uns zu gruseln. in einigen szenen schafft er es auch. und die hauptdarstellerin ist wundervoll. virginia madsen. ich mochte sie schon 1992 in &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Candyman&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;candyman&lt;/a&gt;&quot;. und in diesem film zog sie alle register und bewies, dass sie nicht nur debil gucken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
natürlich träumte ich schlecht nach diesem film. ich kann auch gar nichts mehr ab. und nun muss ich kässe essen.</description>
    <dc:creator>herrtwiggs</dc:creator>
    <dc:subject>heimseite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 herrtwiggs</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-06T07:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-von-admiral-vernon-und-seinen-erfolgen/">
    <title>irgendwie von admiral vernon und seinen erfolgen...</title>
    <link>http://herrtwiggs.twoday.net/stories/irgendwie-von-admiral-vernon-und-seinen-erfolgen/</link>
    <description>&apos;&lt;i&gt;dort würde ich auch wegziehen, in dieser gegend brennt es viel zu oft&lt;/i&gt;&apos;, sagte die königin am telefon, als wir über meine umzugspläne sprachen. und heute abend roch es wieder nach verbranntem menschenfleisch in den straßen. irgendwo in der nähe entschied eines der häuser, seinen zinnen einzuheizen. wieder einmal brannte ein mehrfamilienhaus. entweder schlief opa mit der zigarette ein oder irgendwelche leute wollten schauen, ob gas wirklich brennt. und die königin hatte recht: es brennt ständig in dieser gegend. und dies ist ein grund mehr, hier wegzuziehen. gerade jetzt, wo mein haus eine schlanke gasheizung spendiert bekam, die vom vermieter selbst eingebaut wurde. wenn ich an die schwache stiftführung in seiner unterschrift denke, möchte ich nicht wissen, welche art von gerippe er in den neuen heizungskeller bannte. wie lange wird es dauern, bis auch wir in kleinen aschehäufchen an der hauptstraße enden? gut, wir würden dann immerhin in der zeitung stehen. noch besser: nur ich. immerhin wohne ich direkt neben diesem tollen heizungskeller und rauche wie ein schlot. romantisch. bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es klopfte noch spät am küchenschrank. ich öffnete genervt. hinter wertvollen sammeltassen versteckt stand admiral vernon. das ist eindeutig gelogen, aber irgendwie muss man einen spannungsbogen aufbauen. vernon sah mir mit seinem heroischen blick tief in die augen, sein nicht vorhandener bart kräuselte sich an seinem nicht vorhandenen kinn. &apos;&lt;i&gt;da bist du, junge, ich habe auf dich gewartet&lt;/i&gt;&apos;, sagte er verstaubt und war sich dabei nicht sicher, ob wirklich ein komma nach seiner wörtlichen rede richtig gesetzt schien. ich war verblüfft. seit mir &quot;admiral vernon&quot; das erste mal begegnete, vergingen eine unzahl an tagen. ja, ich erinnere mich, wie ich ihm bei bernie und john aus canada begegnete. leider begegnete ich ihm nicht in canada, sondern in bremen, als ich ihre katzen hütete. ich bin tödlich allergisch gegen katzen. dennoch muss ich sie anfassen und ihnen meine sympathie durch tiefeninhalation ihres felles darbieten. &apos;&lt;i&gt;ich liebe euch, ihr vor angst kotzenden blagen!&lt;/i&gt;&apos;, schrie ich einst im supermarkt. alle anwesenden schauten mich ängstlich an und kauften verwirrt eisbergsalat. hach, und in dieser nacht, als ich die katzen hütete, wandelte ich durch die fremde küche. ergötzte mich an der sauberkeit, die nur oberflächlich war. als ich nämlich die küchenschränke putzte, fand ich den wahrhaftigen gilb. nein, ich putze nicht, wenn ich auf deine katzen aufpasse. schmink&apos; es dir ab. bernie und john sind irgendwann nach kanadien gezogen und ich bot mich an, ihre küchenschränke zu putzen. das ätzende putzmittel konnte es kaum mit dem schmutz aufnehmen. aber das macht nichts. ich bin auch eine sau. schau mal unter mein bett, muschi.&lt;br /&gt;
jedenfalls liebte die katze mich (zu dieser zeit war es nur eine). sie krabbelte meine nackten beine hoch wie reinhold messner irgendeinen unbedeutenden steinhaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jedenfalls war es die besagte nacht. ich liefe durch die ellenlange küche und stand gelangweilt vor einem regal. penisnudeln waren dort auch vertreten. ich hasse gag-geschenke. mein bruder wünschte sich einst das neue album irgendeiner metal-band und bekam flugs ein hustendes aschenbecher-klo von einem freund geschenkt. er ließt uns alle seine zufriedenheit spüren.&lt;br /&gt;
ich verheddere mich. ich hole zu weit aus. kehren wir zurück.&lt;br /&gt;
achja. in diesem regal fand ich &quot;admiral vernon&quot; und er wurde zum inbegriff der wundervollen namen für mich. sogar im zweitklassigen spiel &quot;worms&quot; musste immer ein wurm &quot;admiral vernon&quot; heißen. nachdem ich die fremde flasche in einem zug austrank, schrieb ich ein wildes gedicht über diesen famosen tropfen. doch an dieses gedicht kann ich mich nicht mehr erinnern. auch nicht an das biber-gedicht, das ich einst für sibylle berg schrieb und im gegenzug eine handsignierte cd geschenkt bekam. &apos;&lt;i&gt;in bremen ist es auch ganz schön. auf der durchreise.&lt;/i&gt;&apos;, schrieb sie in zerbrechlichen lettern, die mich zutiefst zu tränen zwangen. ach, sibylle, warum bist du nicht mehr so abgewichst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir sind alle nicht mehr so abgewichst wie früher. da können bestimmte leute ein lied von singen. ja, baby, ich meine dich. mal sehen, wer sich nun angesprochen fühlt, denn ich hatte niemanden in gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich schreibe unfug. aber das ist alles nur fassade, um von meinen sehnsüchten abzulenken. ich lausche wundervoller musik und hasse sie dabei, weil ich nicht so walten kann, wie ich es gerne möchte. &apos;ja, baby, setze dir ziele!&apos;, sagt ein unbekannter, der schrägschrift nicht verdient. was weißt du schon von zielen, unbekannter? ziele, wünsche und hoffnungen. alles ein dreck. betonung auf &quot;alles&quot;, nein, eher auf &quot;ein&quot;, oder nur auf &quot;dreck&quot;? ach, betone doch, was du willst. ich mache nun einen schein-absatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
admiral vernon kommt näher und streichelt mir durchs volles haupthaar: &apos;&lt;i&gt;ich dachte, du hättest schon längst eine glatze, aber es fühlt sich an wie ein afro!&lt;/i&gt;&apos;, sagt vernon angewidert. und er hat recht. vor samstag muss ich unbedingt zum friseur. ich weiß nicht mehr wohin mit meinen haaren. und wie sollen sie diesmal aussehen? gehe ich noch einmal zu nadja? sie schneidet nicht schön, aber sie schweigt dabei. ich kann es nicht ausstehen, wenn ich mich mit friseuren unterhalten muss. schweigen ist auch nicht toll. aber wenn der friseur der deutschen sprache nicht mächtig ist, habe ich kein problem damit, nichts sagen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wilde erinnerungen durchdringen mich. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; mein bruder liegt auf seinem bett, ich auf dem boden. mein kopf wird von einem ding mit kordeln daran gestützt. es dient eigentlich als ablage der füße. mein bruder ist angeheitert. über die boxen schallt &quot;hannes wader&quot;. mein bruder erzählt mir vom leben. ich lausche. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich werfe meinen schnuller eigenhändig in den mülleimer, mutter freut sich. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich bin bei einem freund im hochhaus zu besuch. habe angst vor dem fahrstuhl und springe in irgendeiner etage heraus. es gibt dort kein treppenhaus. nur den aufzug. ich bekomme panik. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich bringe zaziki mit und es ist noch halb gefroren. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; nach dem töpfern springe ich enthusiastisch einer fremden mutter in den einkaufskorb. ich schäme mich zu tode, sie findet es lustig. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich muss im konfirmandenunterricht eine strafarbeit machen, da ich während des unterrichts mit dem verkrüppelten jan sprach. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; &apos;&lt;i&gt;da ist ein florian, der dich gerne kennenlernen möchte.&lt;/i&gt;&apos;, sagt eine stimme. doch ich bin nicht interessiert, da ich mein unheil an der hand halte. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich schlafe in mutters neuer wohnung auf dem boden ein. als kopfkissen dient ein stück alter teppich. die wohnung ist noch nicht eingerichtet. was mache ich hier? &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich erhalte meinen einzugsbescheid per post. sofort höre ich &quot;the beautiful people&quot; auf wiederholung. tagelang. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; sie weint. es bricht mir das herz. dabei wollte ich ihr nur mitteilen, dass ich woanders hinziehe. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; wir wollen immer freunde bleiben, capper? &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ach, wir werden uns ewig kennen. auch die zeit kann uns nicht im wege stehen. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; da ihr nicht die polizei gerufen habt, dürfen wir nun freunde bleiben, sagt meine mutter. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; komm&apos; mal in den keller, ich muss dir etwas zeigen! &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; es regnet. wir essen süßigkeiten. ich mag die sauren pommes nicht. er wirft alle süßígkeiten in den mülleimer. es waren meine fünf mark, die er mir stahl, aber ich bin zu jung, um ihn zu verklagen. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich spiele gitarre. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich bin der letzte, der zu seinem grab geht. plötzlich weht laub vorbei. fast wie im film. ich nehme etwas sand in die hand und sage zu ihm: &apos;&lt;i&gt;bis bald.&lt;/i&gt; &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; seine hände fahren durch mein haar. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich überlege ein drittes und ein viertes mal, dann kaufe ich endlich &quot;silent hill 2&quot;. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; wir finden es toll, dass sie sich auf diese stelle bewerben, obwohl sie selbst wissen, dass wir sie niemals einstellen würden. &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt; ich habe dein lied gehört. wollen wir nicht vielleicht zusammen musik machen? &lt;i&gt;plopp!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
huch, ich schweife ab. ungewollte. entschuldigung, geneigter leser, dass ich gerade jetzt so viel einblick gewähre. in zukunft werde ich das unterbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich verspreche es.</description>
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