irgendwie von bijou brigitte und jesus...

happy birthday, jesus. wieder einmal feiern wir deinen geburtstag und beschenken uns selbst dabei. eine ulkige sache, irgendwie. ich wurde auch beschenkt. als ich heute aus berlin zurückkehrte, stand ein paket von meiner tür. ein paket aus der vergangenheit. eine exbeziehung schickte mir nach sechs jahren ein paar meiner habseligkeiten zurück, von denen ich nicht mehr wusste, dass sie existierten. sehr viel füllmaterial war mit drin. kein brief. oder so. nicht einmal ein kleiner weihnachtsgruß, immerhin lernten wir uns... oh gott, wie schrecklich, wir lernten uns vor sieben jahren um die weihnachtszeit kennen und chatteten am 23.12. unendlich lang und plötzlich schneite es. wahrscheinlich hat er es tagelang so ausgerechnet, damit das paket heute bei mir ankommt und mich tötet. sicher nicht. es kam garantiert am freitag an. aber ich war ja in berlin, um mich zu entspannen und ein neuer mensch zu werden. deshalb wird es nicht aus reiner berechnung so gekommen sein, dass mich ein paket aus schönen zeiten an so einem denkwürdigen tag ereilt.

diesen eintrag schreibe ich eilig, fast hastend, falls es das wort überhaupt noch gibt - denn ich muss früh aufstehen, da ich beim lidl noch die letzten geschenke kaufen muss, bevor ich zur arbeit gehe. fast schon ein auswegloses conundrum. und irgendwie habe ich dieses jahr fast alle geschenke im discounter gekauft. dort kauft man qualität und wurst! meine ahnen lesen diesen blog eh nicht, da technik nicht zu ihren stärken gehört. also ist es egal. außerdem schenkt man mit dem herzen und... lassen wir das. das wird sonst zu ekelhaft.

nein, ach dieses jahr haben wir es nicht geschafft, den berliner gruselbunker zu besuchen. ich traue mich auch gar nicht mehr, diesen wunsch zu äußern. so werde ich ihn an die anderen wünsche anreihen und er wird dort verkümmern und vergilben. eines tages ist er vergessen. wie die anderen. das haus auf dem hügel. die kanufahrt mit river phoenix. das mittagessen mit bijou brigitte.

in der reichshauptstadt traf ich mich am freitag mit dem wundervollen glammy. wir unterhielten uns stundenlang, aßen spätzle von nebenan, tranken wein von dort und lauschten feiner musik von irgendwo. ein sehr angenehmer abend, an den ich gerne anknüpfen möchte. er werden filme folgen, irgendwann, über die wir sprachen. vodka muss nicht unbedingt sein auf rotwein. auch kein wodka. wottgar. oder was auch immer. dennoch tat diese mischung keinen abbruch des abends, eingehüllt in der haut vor jahren verstorbener kaninchen, die nun ihre erwürdige aufgabe erhielten, die körper zweier philosophen zu wärmen.

und es war toll, leicht angetrunken in der s-bahn zu fahren mit druck auf der blase. und nachts ist der ku'damm so schön. so leer. so kalt. und blasen habe ich am linken fuß von den stiefeln, die ich seit wochen einlaufe. elegant natürlich. zwischendurch steige ich treppen wie ein spasti. ein eleganter spasti. es ist schrecklich. aber ich wollte diese schuhe haben. und bekam sie. verrückt. wünsche werden doch wahr mit der zeit. vielleicht klappt es ja irgendwann doch noch, dass ich bijou brigitte treffe und mit ihr mandelhörnchen von kamps nasche.

nun entschwinde ich dem heutigen tag. nach 5,5 stunden zugfahrt ist man wirklich vollkommen am arsch. eine mitfahrgelegenheit fand sich nicht mehr. und zugfahren ist eh viel schöner. besonders mit einem schönes-wochenende-dingens. da lernt man viele spannende menschen kennen, die allesamt zu dumm sind, die türen beim durchwandern der abteile zu schließen. aber auch sie werden beschenkt.

ich nehme freiwillig die rute.






shortbus

ich möchte mit pj deboy in diesem film gefangen sein. nicht mit jay brennan, den ja alle so süß finden, weil er die amerikanische nationalhymne in den arsch gesungen bekommt. er hat zwar eine schöne stimme, aber sein kopf ist so komisch geformt. alienhaft.
aber deboy hat mich verzaubert. allein der ganze film, der fast nur aus schwänzen, muschis und realem ficken und richtigen ejakulationen besteht, verzauberte mich. machte mich über eine stunde lang glücklich und brachte mich zeitweise zum weinen. endlich.

liebste stylebitch, wenn das leben in new york wirklich so ist und es dort solche clubs wie shortbus gibt - dann bitte nimm mich mit. take me away from this place.


stylebitch schreibt hier:
Ein Underground-Club, der all jenen eine Zuflucht bietet, die die Erfüllung ihres Sexlebens (warum findet die Rechtschreibprüfung hierzu nur 'Seebeben'?), ihrer Beziehung und sich selbst finden wollen. Ein schwules Paar sucht den dritten Mann. Eine Sextherapeutin ihren Orgasmus. Ein Ex-Bürgermeister seine Jugend. Ein Voyeur bangt um seine Gratis-Seifenoper im Fenster gegenüber. Eine Domina sucht das Spießbürgeridyll. Klar, dass so ein Film in New York spielen muss. In der Stadt, 'in die alle kommen, um Vergebung für ihre Sünden zu finden'. Oder welche zu begehen.

Glück, Liebe, Sinn – es sind archaische Themen, denen Regisseur und Drehbuchautor Mitchell dennoch ein selten gesehenes Spektrum an Spielarten abgewinnt. Ich musste oft an „Rent“ denken, obwohl im 'Shortbus' (Untertitel: 'You’ve got to get on to get off') gevögelt und nur am Schluss gesungen wird. Dabei – wie in seinem einfach nur wunderschönen Debüt 'Hedwig and the Angry Inch' ('When it comes to huge openings, a lot of people think of me.') – jedoch seine Figuren niemals der Lächerlichkeit preisgibt. Ihre Würde bleibt unangetastet, auch wenn (beachtliche) Schwänze in die Kamera wippen, einige Klitoris (-se? -en? … man steckt nicht drin) wundgerubbelt werden und manche Szene aussieht, wie Kamasutra reloaded. Wie bei Mitchell üblich weht ein zartbitterer Hauch Melancholie über dem schwülen Treiben, Sex kann Traurigkeit und Depression eben nur bedingt kaschieren. Wenn überhaupt. Ein Film, bei dem man gleichzeitig lachen, weinen und masturbieren kann. Je nach Leidensdruck. Danke, John!






johnny cash - hurt







irgendwie von tiffy und johnny...

da fand ich gerade die cd mit diesem einen tollen score. ein fehlbrand. sie ließ sich nicht wirklich abspielen. und in dem moment, als die heroischen klänge es fast schafften, mein gemüt zu erheitern, verstummte die melodie. die technik arbeitet gegen mich. das wusste ich schon lange. der pc zu langsam. photoshop braucht mehr als fünf minuten zum start. das halt bald ein ende. der rotfuchs bastelt mir einen neuen computer zusammen, mit dem ich sogar online auf die frogs schießen kann. sowas wäre jetzt genau das richtige. sinnlose gewalt, blut und verstümmelung. ohne panzer. vielleicht nur mit einem messer. zivilisten metzeln und friendly fire.
das wird heute aber nicht mehr passieren. auch morgen nicht. der pc stirbt mir unter den händen weg. ich schaue zu, wie er irgendwas rechnet. stundenlang passiert nichts - schwupp - öffnet sich ein programm. sowas hätte es früher nicht gegeben, aber da machte einen ja auch pacman glücklich. man bestaunte in kleiner gruppe diese sagenhafte grafik, weinte sich die augen aus, weil alles bunter war als im wirklichen leben.

eben chattete ich ein wenig. smalltalk und interessantes. alle gingen ohne verabschiedung. sowas hasse ich. im wirklichen leben wäre sowas lustig. das gegenüber wartet auf eine antwort und man geht einfach nach hause. solche gedanken gibt es zwischendurch. wie würde mein gegenüber reagieren, wenn ich ihm jetzt meinen kalten kaffee regungslos ins gesicht schütte?

ich denke eh den tag über nur komische dinge. rette in gedanken irgendwelchen hässlichen menschen das leben. stelle mir vor, wie ich heroisch meinen häschern entkomme. ich träume davon, wie es sich wohl anfühlt, ein intaktes hirn zu haben.

'the mercy seat' von johnny cash ist grandios. gut, eigentlich ist es von nick cave, aber das macht nichts. johnny hat ein paar tolle coversongs gebastelt. es beginnt wie jedes seiner lieder, aber später kommt ein depressives klavier hinzu, das sich immer mehr steigert und nachher alleine spielt. höre seit dem wochenende nur noch johnny. schade, dass er tot ist. hätte gerne mal seine hand geschüttelt oder geküsst.

nachher gehe ich nach dem aufstehen nochmal zum arzt. vielleicht kann er mir die hirnkanäle durchspülen, das gemüt austauschen und das herz mit zucker füttern. dann tauchen wir unsere hände in die fingerfarben dieser erde und malen uns die welt schön. bäume, wiesen und schöne häuser - alles in gelb und blau. ein kleines blaues schaf würde an einer unbekannten blauen blume riechen.
danach tanzen wir im abendlichen glitterschauer über die versteckten wiesen der stadt, singen vergessene lieder unserer großväter und essen dabei multifarbene tabletten aus dem medizinschrank.

ein wundervoller plan. ein schöner gedanke zur nacht.

das bett ruft. eigentlich habe ich es nie verlassen. fühle mich momentan so, als würde ich seit einigen jahren schlafen. vielleicht ist das leben auch nur ein traum und wir wachen irgendwann auf und stellen fest, dass sich nichts geändert hat.

bevor ich nun mein ganzes pulver verschieße und später kaum noch eigenzitate für meine memoiren erfinden kann, schließe ich hier für heute ab. der johnny wird mir noch ein paar mal das schöne lied spielen. danach kann ich sicher schlafen.






0001

jetzt könnte ich noch drei bier eine schulter oder ein ohr gebrauchen.






groningen

ich war am wochenende mit der firma in groningen und wir haben ein kleines video heimlich in einem der zahlreichen koffieshops erstellt:


bin noch auf der arbeit, deshalb folgt erst später ein ganzer bericht.

so. nun aber zurück ins lager.






irgendwie vercupt...

google schaltet das licht aus. licht aus. so heißt die aktion. stromsparen für den klimawandel. was soll das bringen? hatten wir nicht anfang dezember eine ebenso komische aktion, dass niemand tanken soll, damit die araber sehen, dass wir auch mit einem tank voller hoffnung glücklich sein können? ich halte von sowas nichts. der klimawandel lässt sich sicher nicht davon beeindrucken, wenn wir am heutigen samstag fünf minuten das licht ausschalten. er wird sich nur wundern, weshalb es in den wohnungen der autonomen so dunkel ist und dann weiter wandeln. außerdem bin ich nie daheim, wenn solche aktionen starten. oh, wie fein. dann ist bei mir das licht aus. vielleicht sollte ich es einfach angeschaltet lassen, bin ich doch so ein verdammt rebellischer individualist. um 20h bin ich schon in groningen und schaue mir sehenswürdigkeiten an und trinke tee mit pilzen drin.

kiki aus berlin rief mich vor zwei stunden an. wir planten unsere weihnachtsfahrt. ich fahre kurz vor weihnachten hin und gemeinsam fahren wir dann kurz vor weihnachten wieder zurück. romantisch. mit einer mitfahrgelegenheit. mitfahrgelegenheiten sind aufregend. sobald das eis gebrochen ist, erzählt jeder von seinem status in der gesellschaft. man trägt den anderen vor, womit man seine brötchen verdient, was man studiert und was nicht. fünf minuten später hat man alles wieder vergessen. sogar die namen der anderen mitfahrer. man steigt irgendwann aus, hustet den namen des fahrers und bedankt sich. dann kratzt man sich am kopf und möchte nur noch erwachen. spannend. ich freue mich drauf.

two girls one cup. ein film, der im netz kursiert. möchte ihn gerne mal sehen, habe aber bis jetzt nur einige reaktionen auf diesen film gefunden. ich muss ihn sehen. auf youtube werde ich ihn nicht finden und für andere portale ist mein computer leider zu langsam. filmgeschichte wurde geschrieben. vielleicht macht disney davon mal ein remake. one cup for wendy.

derzeit verzückt mich onimusha 3: demon siege. ein wahrlich grandioses spiel. mit zeitfalten und so. es spielt im 14 jahrhundert und 2004. man muss mit diesen verschiedenen epochen interagieren, um die welt zu retten und in seine zeit zurück zu kommen. aufregend. habe letzte nacht zehn stunden gespielt. es gibt wahnsinnige bosskämpfe und epische schlachten mit grünem blut. ja, das blut ist grün. danke deutschland für grünes blut. rotes klebt an den wänden, aber rotes schießt aus jeder wunde. wieso ist ein spiel verboten, sobald das blut rot ist? das will ich niemals verstehen wollen. es macht mich viel glücklicher, wenn ich einen kopf abtrenne oder mit dem schwert in den augen bohre und mit einem roten schwall belohnt werde. grün ist da nicht schön. sieht dann eher aus wie lebensschleim. wahrscheinlich der gedanke der unterhaltungssoftware selbstkontrolle (usk).

nun muss ich ins bett. ich möchte nicht zu spät aufstehen, meine wäsche von den leinen dieser welt nehmen, meinen überbart entfernen und ein paar dinge in den hutkoffer packen, damit ich in groningen ehrenbürger werden kann. meine verlängerten urlaubstage sind dann auch vorbei. gegen vier uhr nachtmittags treffe ich dann in der firma ein und ab geht die post.

wie fein.






das mädchen

oft, wenn ich vom penny oder von der videothek komme, muss ich in ihr fenster schauen. sie hat eine einraumwohnung, so wie ich. ihre wände sind in malvenfarben gestrichen. sie sitzt oft an ihrem computer und schaut im internet herum. gelegentlich ist sie frisch geduscht und trägt ein handtuch um den kopf.
ich stehe nur eine minute dort, damit sie mich nicht entdeckt. aber ich freue mich immer, wenn sie daheim ist. wahrscheinlich wartet sie auch auf mich, denn ihre vorhänge zieht sie nie zu. irgendwann klingel ich mal bei ihr und werde dann sicher von ihrem türkischen boyfriend aus nächster nähe in den kopf geschossen spreche ihr meine bewunderung aus.






irgendwie von administratoren und bettkäfern...

gerade eben bin ich fast gestorben! deshalb muss ich nun einen eintrag schreiben, obwohl ich doch schon vor stunden ins bett wollte. es passierte folgendes: mein rechner fährt seit jahren nicht runter. er startet einfach neu. das heißt, ich kann nicht spontan auf die 'schalte dich aus'-taste drücken, schnell das haus verlassen mit der gewissheit, dass mein pc in dieser zeit herunterfährt. da erblickte ich heute eine hilfreiche seite mit tips, die dort mit doppel-p geschrieben werden. viele tuning-sachen, um windowsxp so richtig zum schnurren zu bringen. und da ich mich immer mit einem passwort anmelden muss, nachdem mein computer hochgefahren ist, wollte ich das gleich abstellen. zur bestätigung musste ich das administrator-passwort eingeben. gesagt, getan. nichts mit fehlermeldung oder so. neustart, um die neuen einstellungen auszuprobieren - zack - anmeldung fehlgeschlagen. bitte administrator-passwort eingeben. gesagt, getan. fehlermeldeung. bitte admisnistrator-passwort eingeben. gesagt... - das kennen wir langsam. ich probierte all meine passwörter der letzten jahre aus. geburtstage, geschlechtskrankheiten, vaters mädchenname - nichts war richtig. den tränen war ich nahe. was sollte ich tun ohne die virtuelle welt? wer bin ich dann noch? es käme einer kastration gleich, würde ich einen tag ohne internet sein. ich würde womöglich aufräumen oder abwaschen, den herd putzen oder körperhygiene betreiben. nicht auszudenken. ein neuer mensch hätte aus mir werden können. einer mit disziplin.

habe dann stundenlang im bios rumgewühlt, tausend verschiedene dinge ausprobiert. sogar meine hand auf die festplatte gelegt und sie besprochen. irgendwann kam mir eine andere idee, die dann sofort funktionierte. habe dann sofort all meine einstellungen widerrufen und lebe nun glücklich mit ihnen bis zu meiner entlassung.
schrecklich. ich war so aufgewühlt, habe mich aufs übelste beschimpft, mir ohrfeigen verpasst und mich gegeißelt. entleibung wäre mein nächster zeitvertreibt geworden. doch nun ist alles wieder gut. hoffe ich. um nun runter zu kommen, lausche ich bernard herrmanns score zu 'cape fear'. das macht munter. dazu rauche ich eine stange blaue gauloises, obwohl die französischer herkunft sind.

als ich heute zur arbeit erschien, wurde ich nach meinem urlaub direkt mit konfetti begrüßt. dreizehn nackte gogo-girls in wehrmachtsuniformen stiegen aus einer homebox und tanzten für mich. ich steckte ihnen ein paar reichsmark zu und ermahnte sie, nicht gleich alles für panzerschokolade auszugeben. diesen rat nahmen sie an und verschwanden nach drei stunden leicht erschöpft. - nein. das ist mal wieder gelogen. ich wurde begrüßt mit einem romantischen 'was machst du denn hier? ich dachte, du machst zwei wochen urlaub?!' - oh, wie gut, dass ich das wusste! so arbeitete ich heute einen tag und habe bis zum ende der woche noch einmal urlaub. aber nur, solange es mir gut geht und ich nichts depressives in den blog schreibe, meinte mein chef, der jetzt einen vincent-price-bart trägt. das wird nicht geschehen, bin ich doch bekannt für meine lebendigen und regelrecht lebenslutigen einträge. ich bin halt eine frohnatur mit etwas zuviel tagesfreizeit.

und etwas zeit brauche ich noch, denn ich habe es zwar geschafft, jack krauser am abend zu erledigen, aber nun hat ada die aufgabe, lord saddler in die ewigen jagdgründe zu schießen. bin zehnmal gestorben und schaltete die konsole dann aus. frustriert war ich. brauchte leichtes entertainment, bei dem man nicht so viel nachdenken muss. musikhören und pornobilder runterladen. dabei manisch masturbieren und marzipankuchen vom lidl essen. - eigentlich mache ich das täglich.

am samstag geht es mit der ganzen crew nach groningen. ein weihnachtlicher betriebsausflug mit übermäßigem drogengenuss, niederländischen huren und sehenswürdigkeiten und einem ausflug zum groninger weihnachtsmarkt. das alles samt hotel und toiletten auf dem flur. ich freue mich schon auf das mit chlor versetzte leitungswasser, das überall in den niederlanden anzutreffen ist. dieses wasser eignet sich garantiert nicht, um seinen anbau zu wässern. was machen die niederländer, die könige des cannabis eigentlich? gibt es eine regenwasserindustrie, die täglich den niederschlag von den fiji inseln importiert? diese frage treibt mich noch schneller nach groningen. ich werde mal in einem gay pub nachfragen und mich zur beantwortung mit nach hause nehmen lassen...

diese woche muss ich noch weihnachtsgeschenke kaufen und meine gayle geile lederuniform bei ebay bezahlen. damit werde ich der star sein auf jedem ledertreffen in der zone283.

die bettkäfer trommeln mir gerade gegen die stirn. sie möchten gewärmt werden. diesem ruf folge ich nun.






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